Heute geht es mal im Text mit dem Beitragsbild los, konnten doch ein Tagpfauenauge und ein Brauner Waldvogel, auch Schornsteinfeger genannt, mit der Kamera aufgenommene werden. Auf dem folgenden Bild ist der Majoran an dem beide sitzen zu sehen
Rosmarin und blühender Majoran Beet „Mix“ 10..07.20
Außer dem ersten Bild von einem Tagpfauenauge dieses Jahr, konnten auch die ersten drei Tomaten dieses Jahres geerntet werden. Die Wildtomate Golden Currant hat uns die ersten Früchte spendiert. Auf dem Bild unten kann man anhand der Salbei- und Brennnesselblätter die Größe abschätzen.
Salbeiblätter, drei Golden Currant, Brennnesselblätter 12.07-20
Die Tomaten „Golden Currant“ haben einen leicht säuerlichen Tomatengeschmack.
Und allzu warm ist es auch nicht. Die Nachttemperatur soll sogar unter 10 Grad sinken. Also erst einmal nicht der dritte Hitzesommer. Heute die restlichen Pflanzen in der Wohnung und auf der Terrasse gegossen und die Nasch-Chili auf der Terrasse umgetopft. Der inzwischen abgeblühte Drachenbaum hat heute zusätzlich zum Wasser Dünger bekommen. Unser Nachbar hat mit Sylvia die Beete „Siegfried“ und „Purzel“ bereinigt.
Das Beitragsbild zeigt den Lavendel im Beet „Trapez“, bestrahlt vom frühen Sonnenlicht. Der Lavendel war gestern der Treffpunkt von vier Tagpfauenaugen. Auch mehr als sechs Erdhummeln waren gleichzeitig am Lavendel zu sehen. Mal sehen, wie es wird, wenn alle Lavendel blühen. Der Marienkäfer war heute Morgen im Garten zu sehen. Der erste Asiatische, der mir dieses Jahr begegnet ist, sonst habe ich nur Einheimische gesehen. Unten gibt es weitere Einblicke in das Beet „Brombeere“
Viel Beerenobst dieses Jahr
Zum Schluss noch ein Bild von der blühenden Inca Surprise vor dem Sturm. Heute Morgen war die Pflanze doch sehr „zerzaust“, sodass wohl aus diesen Blüten keine Chilis wachsen werden. Das ist für dieses Jahr ohnehin zu kalt für eine reiche Chili-Ernte. Außerdem wollte ich doch probieren, auch die Inca Surprise über den kommenden Winter zu bekommen. Vielleicht wird das nächste Jahr besser für Chilis. Und ich esse auch gerne Baumspinat, Brennnessel und Löwenzahn zum Frühstück und Abendbrot, und die wachsen einfach bei jedem Wetter von Frühjahr bis Herbst.
Erstmals seit April wieder meinen Lieblings-Schmetterling, ein Tagpfauenauge, gesichtet. Nahrung für Insekten ist hier genug, bald blüht auch noch der Lavendel. Mit Bienenfreund, Natternkopf, Salbei und Ziersalbei gibt es viele blaue Blüten. Rot blühen Mohn, Kokardenblume, Rosen. Gelbe Blüten haben Kürbis, Tomaten und Zucchini. Und auch in anderen Farben haben wir im Moment einiges an Blüten, und bei blauen, gelben und roten Blüten waren die erwähnten Pflanzen auch nur eine Auswahl, die mir beim Schreiben gerade eingefallen ist. Die restlichen Zimmerpflanzen und im Garten das Beet „Mix“ gewässert. Zum Essen noch einen Eissalat, Brennnessel, Löwenzahn und ein paar Erdbeeren aus dem Garten geholt.
In der Wohnung entwickeln sich die Blüten beim Drachenbaum weiter prächtig. Die Chilis »Carolina Reaper« und »Naga/Bhut Jolokia« sind im Wohnzimmer vom Nord- ins Ostfenster gewandert, damit Sie sich morgens bei Sonnenaufgang an das Sonnenlicht gewöhnen, bevor sie am Wochenende in den Garten gestellt werden.
Wieder etwas kühler, Sylvia hat einen Trauermantel gesehen und Christian kam zu spät mit der Kamera, sonst wäre dieser hier abgebildet und nicht der Bärlauch unter der Birke. Tagpfauenaugen haben diesen Winter hier im Keller wohl nicht überwintert, war noch keines zu sehen. Die Forsythien blühen.
In dieser Woche werden alle Beete (bis auf eins), die umgegraben werden müssen, umgegraben und die Beete mit Dauerbepflanzung von unerwünschtem bereinigt. Vorgezogenen Kohlrabi, Porree und Sellerie gepflanzt und Ackerbohnen, Bohnenkraut, Meterbohne, Puffbohnen „Red Epicure“, Stangenbohnen „Neckargold“ und Zuckererbsen „Oregon Sugar Pod“ ausgesät. In der Wohnung wurden Tomaten „Back Krim“, „Heinz“ und „Tigerella“ ausgesät. Sylvia hat noch Freesien, großblumige Gladiolen gelb und blau ausgebracht. Die Sauerkirsche »Morellenfeuer« ist abgeblüht, die Süßkirschen sind am Ende der Blütezeit, die Schattenmorelle blüht noch, genau wie die Apfelbäume. Das Beitragsbild zeigt den Boskop aus dem neben unserem Garten liegenden Wildgarten. Am Sonnabend konnte der erste Schwalbenschwanz für dieses Jahr beobachtet werden, Tagpfauenauge und Zitronenfalter fliegen nach wie vor und auch Bläulinge sind an den Johannisbeeten zu sehen. Der Weißdorn fängt an zu blühen, so sollte das Frostproblem dieses Frühjahr nicht auftreten. Erste Funkien sind zu sehen. Die Tulpen blühen und auch ein weiterer Rhododendron. Und hier nun die Bilder der Woche:
Das Tagpfauenauge (Aglais io) ist ein Schmetterling aus der Edelfalterfamilie und gehört zur Unterfamilie der Fleckenfalter. Die Flügelspannweite beträgt 5 cm bis 5,5 cm. Das Tagpfauenauge war der Schmetterling des Jahres 2009. Die Raupen vom Tagpfauenauge ernähren sich von der Großen Brennnessel. Die größere Wärme im Sommer heutzutage ist nicht so günstig für die Raupen vom Tagpfauenauge.
Die Tagpfauenaugen (wie auch der Kleine Fuchs) überwintern als Falter in leicht feuchten geschützten Orten wie Fuchsbaue, Keller oder Ställen. Bis 2019 vor der Austrocknung des Kellers hier durch den Klimawandel konnte man auch hier im Keller im Winter Tagpfauenaugen beobachten. Durch die Überwinterung gehören Sie hier wie der Zitronenfalter zu den ersten Schmetterlingen des Jahres. Die Tagpfauenaugen fliegen in zwei Generationen. Die Erste fliegt von Juni bis August, oft mit einer Diapause von Juli bis Oktober eingehalten wird. Die Zweite fliegt von August bis Oktober (auch November, wenn warm und nach der Überwinterung ab März. In unserem Garten gibt es viele Tagpfauenaugen, wie man auf den Bildern der Jahre unten sehen kann. Bis zum Jahr 2021 war das hier im Garten die häufigste Schmetterlingsart. Sie wurde 2022 vom Schachbrettfalter als häufigste Art abgelöst.
Bei diesen Beiträgen ist ein Tagpfauenauge auf dem Beitragsbild zu sehen:
Auch im Jahr 2024 fliegen einige Tagpfauenaugen durch unseren Garten
2022
Bisher fliegen seit März bei passendem Wetter vier Tagpfauenaugen durch den Garten. Insgesamt gab es 2022 im Verhältnis zu den Vorjahren weniger Tagpfauenaugen bei uns im Garten.
Es wurde immer wärmer, der Frühling ist langsam da. Zum Wochenende stieg die Temperatur auf mehr als 17 Grad. Die Dekopflanzen aus dem Winter wurden ausgepflanzt, neue Erdbeeren (Sorte »Ostara«) und Kopfsalat kamen ins Beet „Manfred“. Einige Beete wurden von unerwünschten Pflanzen befreit, die erste Fuchsie, die im Keller überwintert hat, kam schon ins Freiland unter den Ahorn. Bärlauch, Schnittlauch und Winterheckenzwiebel kommen wieder. Ein weißes »Tränendes Herz« ist neu ins Beet „Mohrchen“ gekommen. Viele Hummeln, Tagpfauenaugen und Zitronenfalter (siehe Beitragsbild) sind zu sehen. Die Spatzen fangen unter dem Terrassendach wieder an, ihr Nest zu bauen. Dienstag wurden alle Pflanzen in der Wohnung, auf der Terrasse und im Keller gegossen, im Garten gab es Wasser von oben. Nun noch weitere Bilder aus dieser Woche:
Montag nach dem Mondkalender wieder die Pflanzen gegossen und im Garten schon einige von den Pflanzen in Wartestellung eingepflanzt. Der Rhododendron kam in das Beet „Steingarten“, das (zweite) Pfirsichbäumchen kam in das Beet „Manfred“, die Kletterrose und die Zierkirsche haben im Beet „Elstar-Delta“ ein Zuhause gefunden. Die Beetrose wurde in das Beet „Wolfgang“ und die Christrose in das Beet „Mohrchen“ gepflanzt. Christian hat die Regentonnen von den Eisresten befreit und die Regentonne im Beet „Amor“ wieder mit Wasser aufgefüllt. Sylvia hat einige Beete bereinigt und den Wein wieder aufgerichtet. Am Dienstag sind die Heidelbeeren vom Beet „Mix“. ins Beet „Mohrchen“ umgesetzt worden, Gerüste für die Brombeeren angefangen zu bauen aus Topinamburstielen, am Freitag wurde dies fortgesetzt. Freitag war die erste Hummel zu sehen. Auch die ersten Schmetterlinge flogen durch den Garten, ein Tagpfauenauge (das im Keller überwintert) und ein Zitronenfalter. Wo genau der Zitronenfalter draußen überwintert hat, haben wir nicht gesehen, aber vielleicht im Schmetterlingshäuschen. Sonnabend die ersten Tomaten in der Wohnung ausgesät: je 4 Samen Black Krim, Heinz 1350, Quedlinburger Frühe Liebe, Schlesische Himbeere und Tigerella. Die ältere der beiden Avocados wurde in einen größeren Topf umgesetzt. Sonntag gab es Wetter wie zu Weihnachten. Muss man sich am 1. April nicht wundern.
Bis Freitag war es wieder zu warm für den Winter, zum Wochenende wurde es kühler, am Sonntagmorgen lag Schnee. Erste Krokusse und Schneeglöckchen waren zu sehen. Das Alpenveilchen hat auch geblüht und zum allerersten Mal blühte der Vanillestrauch (Chinesische Winterblüte = Chimonanthus praecox). In der Wohnung blüht wieder der Winterkaktus (Schlumbergera), diese Blüten sind auch auf dem Titelbild. Dienstag war wieder Gießen angesagt. In der Wohnung ist eine Erdorchidee (Luisa Discolor) eingezogen und auch noch ein Currykraut-Stämmchen. Zwei weitere Peperoni lugen aus dem Anzuchttopf. Sonntag im Keller ein Tagpfauenauge entdeckt, das dort überwintert. Es folgt noch eine Galerie mit Eindrücken von dieser Woche:
Außer ernten (Brennnessel, Brombeeren, Chilis, Erdbeeren, Gurken, Kapuzinerkresse, Mangold, Rosmarin, Tomaten (u. a. Rote Murmel), Vogelmiere) nichts gemacht. Erst Christian krank und Wetter schlecht, dann Christian Sechzigster, und natürlich dann das Wetter schön, da dann aufgrund der Altersfeierlichkeiten nichts gemacht und Sonntag wie oft Regen.
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