Der Frost hat den Garten fest im Griff. Sonntag früh minus 12,4 Grad, so kalt wie den ganzen Winter nicht. Ruhezeit für den Garten. Das Titelbild zeigt die Erdorchidee, die sich am Standort wohlzufühlen scheint. Sonntag sind wir die Saatbestände durchgegangen und haben noch etwas Saatgut nachbestellt:
White Dream weiße Salatgurke für Gewächshaus und Freiland Bianco Lungo,
Jiaogulan Gynostemma pentaphyllum hat Christian schon einmal in Finkenkrug ausprobiert und die Rote Gartenmelde hier in Rietz, aber damals zu wenig gegossen, also auf ein Neues.
Jetzt noch zwei Bilder, einmal das Avocadobäumchen und der Eingang in den Garten am frostigen Sonntagmorgen.
Diese Woche hat die Gartenarbeit weiter geruht, tagsüber war es meist mild und sonnig, nachts frostig. Bis auf wenige Schneeflocken war es diese Woche trocken. Die Krokusse kommen jetzt langsam aus dem Boden, wie man auf dem Beitragsbild sehen kann. Das zweite Avocado-Bäumchen fängt wieder an, auszutreiben. Sonntag waren die Zimmerpflanzen wieder mit der Wassergabe dran, durch das trockene Wetter mussten auch die immergrünen im Garten mit Wasser versorgt werden. Die Jostabeere hat erste Blüten, wie man auf dem Bild unten sehen kann.
Die 6. Kalenderwoche 2018 war von den Temperaturen winterlich, besonders nachts häufig bis minus 5 Grad. Dazu meist sonnig, was ja bisher eher nicht so war. Nun Bilder von weiteren Orchideenblüten:
Donnerstag wurden wieder alle Pflanzen in der Wohnung und im Keller gegossen, wie es im Mondkalender stand. Der Chili „Chinese 5 Color“ wurde auch gedüngt. Das Titelbild zeigt eine Orchideenblüte im Schlafzimmer.
Bis Freitag war es wieder zu warm für den Winter, zum Wochenende wurde es kühler, am Sonntagmorgen lag Schnee. Erste Krokusse und Schneeglöckchen waren zu sehen. Das Alpenveilchen hat auch geblüht und zum allerersten Mal blühte der Vanillestrauch (Chinesische Winterblüte = Chimonanthus praecox). In der Wohnung blüht wieder der Winterkaktus (Schlumbergera), diese Blüten sind auch auf dem Titelbild. Dienstag war wieder Gießen angesagt. In der Wohnung ist eine Erdorchidee (Luisa Discolor) eingezogen und auch noch ein Currykraut-Stämmchen. Zwei weitere Peperoni lugen aus dem Anzuchttopf. Sonntag im Keller ein Tagpfauenauge entdeckt, das dort überwintert. Es folgt noch eine Galerie mit Eindrücken von dieser Woche:
Das Gartenjahr 2017 war in diesem Jahr doch sehr viel feuchter als in den Vorjahren. So viel Wasser von oben gab es, seitdem wir hier wohnen, bis jetzt nicht. Das hätte Vorteile, aber auch Nachteile. Vorteile gab es für Christian, da er wenig Wasser schleppen musste und einige Pflanzen ertragreicher waren als in den Vorjahren, herauszuheben ist hier die Kapuzinererbse und die Kapuzinerkresse. Wenig gemocht haben Bohnen und Tomaten das feuchte Wetter. Auch die fehlende Sonne hat die Ernte von Chilis und Tomaten nicht gerade gefördert, und bei manchen Sorten waren erst Anfang September Ernteerfolge möglich. Schlimm waren die Fröste in der 16. Kalenderwoche 2017 während der Obstblüte, wo fast alle Blüten erfroren sind. Und die nicht erfrorenen Blüten wurden nicht bestäubt, da die Insekten durch das kühle Wetter in den folgenden Wochen auch nicht geflogen sind. Also gab es nur eine Sauerkirsche und ein paar Äpfel. Weder Pflaumen oder Walnüsse konnten geerntet werden. Beim Beerenobst waren nur Brombeeren (hinten an der Scheune), Erdbeeren, Himbeeren, Jostabeeren, Rote Johannisbeeren und Stachelbeeren in der Menge zufriedenstellend. Dem Wein fehlte auch die Sonne, also haben sich dieses Jahr trotz Schutznetz die Vögel daran erfreut, da die Trauben einfach nicht reif geworden sind. Ein Erfolg war der Maya-Mix, zum ersten Mal ausprobiert, gab es viele Kürbisse und auch Bohnen, einige schöne Maiskolben gab es auch. Unsere Riesensonnenblumen waren auch dieses Jahr ein Hingucker und man muss nichts tun, die säen sich selbst aus zur Freude von Hummeln, Schmetterlingen, anderen Insekten und uns. Auch die anderen Blumen haben trotz oder vielleicht wegen des vielen Niederschlag schön geblüht. Eine der unschönen Dinge war Xavier – der Sturm der das Gewächshaus (auf dem Titelbild steht es noch im August) weggeblasen und auch sonst so einige Verwüstungen in der 40. Kalenderwoche 2017 angerichtet hat. Wenig Ärger gab es dieses Jahr mit dem Wild, es gab wahrscheinlich genug im Wald durch den vielen Regen, aber Pilze gab es merkwürdigerweise auch kaum. Durch das Wetter konnte der Garten auch so nicht recht als Ruhepol genossen werden, immer wenn wir vorhatten zu grillen, gab es natürlich – Regen. Trotz allem Unbehagen in diesem Jahr wegen des Wetters ist der Garten immer wieder ein Ort der Erbauung, auch dank der immer größer werdenden Anzahl der Schmetterlingsarten, die sich hier niederlassen. Da kann Christian stundenlang zuschauen und fotografieren, wie man unschwer auf der Schmetterlingsseite sehen kann. Das Beitragsbild vom 27.08.2017 zeigt auch noch einmal das vom Sturm im Oktober zerstörte Gewächshaus, nun noch ein paar weitere Impressionen vom Gartenjahr 2017:
Dienstag die Pflanzen in der Wohnung und die im Keller gegossen, ansonsten Winterruhe. Sonnabend früh gab es etwas Schnee und nachmittags die Seniorenweihnachtsfeier von Rietz. Das Titelbild zeigt einen Braunkolbiger Braundickkopf auf dem Phlox im Sommer 2016, was die Wartezeit auf das Frühjahr 2018 verkürzen soll.
Montag und Dienstag im Garten nichts getan. Dienstag, Bodenfrost, Kapuzinerkresse und Studentenblumen sind nun erfroren. Mittwoch wurden die restlichen Dahlien und die Canna ausgegraben und in den Keller eingelagert. Auch Laub geharkt. Sonntag Mangold geerntet. In der Wohnung hat Christian Habanero und Mini-Chilis geerntet.
Diese Woche war knochentrocken, es gab keinen Regen … Wir haben einiges Neues eingebracht und natürlich viel gewässert (was durch den neuen Anschluss für das (Trink-)Wasser im Bad einfacher ist als ständig Gießkannen mit Wasser auch noch in den Garten zu schleppen). Das Beet „Brombeere“ ist nun endlich von Unerwünschtem befreit. Die Kapuzinererbsen blühen (siehe Beitragsbild), der Weißdorn hat jetzt endlich geblüht und die Walnussbäume bekommen inzwischen auch neue Blätter. Vier Kirschen von der Kirsche »Morellenfeuer« haben den Frost überlebt. Hat das Abdecken etwas genutzt? Die Dahlien sind wieder in das Beet „Omega“ und jetzt auch in das Beet „Mohrchen“ gekommen, wo auch die Canna wieder eingebracht wurde. Den Rest sagen die Bilder der Woche:
Azaleen-Blüten am 25.05.2017
Weitere Azaleen-Blüten am 25.05.2017
Bärlauch, Fuchsien, Funkien im Beet Birke am 27.05.2017
Braune Schwertlilienblüte im Beet „Jostabeere“ am 27.05.2017
Taglilienblüte im Beet „Jostabeere“ am 27.05.2017
Weiße Schwertlilienblüte im Beet „Jostabeere“ am 27.05.2017
Ostermontag hat die Gartenarbeit wegen Feiertag und Wetter geruht, Dienstag wurde manches für Frost empfindliche wieder abgedeckt, wie die beiden blühenden Kirschbäume, die Salate und die Rosen. Vergessen wurden die beiden „tränenden Herzen“ und manche gelben Tulpen, die sehen am Donnerstag sehr geknickt aus. Die Sauerkirsche „Morellenfeuer“ hat sich tagsüber immer wieder von der Abdeckung befreit, wer war das der Wind oder der Baum, weil er die Freiheit liebt? Ach so, ein Reh gibt es natürlich auch, frisst die Küchenschelle, mal was Neues von den Vierbeinern. Christian hat das Reh Mittwoch früh beobachtet, als es aus dem Garten kam- und den Küchenschellen ist das auch anzusehen. Bis Donnerstag wurden die früher bei den Rehen beliebten Kapuzinererbsen allerdings in Ruhe gelassen. Freitag alle Frostabdeckungen entfernt. Salate, Rosen und auch die Blütenknospen an den Apfelbäumen haben die Frostnächte anscheinend gut überlebt, bei den Kirschen müssen wir abwarten. Die „Tränenden Herzen“ haben die Frostnächte auch nicht überstanden. Weiterhin sind Freitag zwei Taybeeren in das Beet „Brombeere“ zu den Himbeeren und Brombeeren gepflanzt worden. Himbeeren und Brombeeren entwickeln sich auch sehr gut. Die Zierkirsche, die bisher auf der Terrasse stand, wurde in das Beet „Steingarten“ gepflanzt. Der Erdbeerteil vom Beet „Mangold“ wurde von Sylvia von unnützem befreit und Christian hat im Beet „Spargel“ den Boden gelockert. Sonnabend hat die Gartenarbeit geruht, da mal wieder Arbeitseinsatz im Dorf war und die neue Gedenkstätte enthüllt wurde. Sonntag haben wir auch nichts im Garten gemacht. Das Titelbild zeigt die drei Chili-Pflanzen Fatalii White. Die beiden anderen Bilder dieser Woche gibt es hier:
Winterportulak am 23.04.2017
Meerrettich im Beet „Birke“ am 23.04.2017
Abgebrochene Narzissenblüten „Tet-a-tet“ am 23.04.2017
Das Wetter war weiter frostig, am Dienstag haben wir eine erste Planung der Belegung der Beete durchgeführt. Hier eine Übersicht:
Manfred – Kartoffeln, Spinat, Dicke Bohnen
Spargel – grüner Spargel, Tomaten
Bärli – Mais, Stangenbohnen, Kürbis
Wein – Dicke Bohnen, Bohnenkraut, Sellerie, Salat
Mangold – Erbsen, Möhren, Mangold
Meerrettich – Möhren, Radieschen, Erbsen
Jostabeere – Chili
Sternmagnolie – Tomaten, Buschbohnen
Evi – Gurken, Tomaten, Black Plum und Dattelwein
Weißdorn – Mauerpfeffer, Zucchini
Amor – Buschbohne
Kurt – Zucchini
Mittwoch wurden die Avocados gegossen, Donnerstag die restlichen Pflanzen in der Wohnung und im Keller. Am Donnerstag wurden auch die ersten Ansaaten von Tomaten (je dreimal Arielle, Black Krim, Roma) je 2x Basilikum »Dark Opal« und je 3x Chili (Fatalii White, Habanero Chocolate und Habanero Hot Lemon) durchgeführt. Als Versuch wurden auch zwei Zitronenkerne ausgesät. Hier nun die Bilder der Woche:
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