Schlagwortarchiv: Schmetterling

Wolkig und kühler am Nachmittag

Regen wäre besser als nur Wolken und kühler. Die dritte Regentonne ist nun auch angeschlossen, denn die Hoffnung stirbt zuletzt. Zum gestrigen Artikel hat Sylvia noch anzumerken, dass die Küchenschelle in der freien Wildbahn auch heutzutage selten vorkommt und zum Beispiel hier in Brandenburg vom Aussterben bedroht ist. Der Trauermantel war heute im Walnussbaum. Die Chilis sehen weiterhin gut aus und scheinen sich gut einzugewöhnen. Das Beitragsbild zeigt den Bärlauch im Beet „Birke“ Anfang April. Auch die weiteren Bilder sind vom Monatsanfang.

Schon wieder Regen – glücklicherweise

Hat doch heute schon wieder geregnet – 3 mm. Damit ist der Juli bei 59 mm gar nicht so schlecht – knapp unter dem Durchschnitt der gemessenen Monate (Januar bis November) von 2017, der lag bei 59, 9 mm pro Monat.  Hat mal angeregt, ein paar Statistiken aus den eigenen Messdaten zu machen 62,33 mm gab es durchschnittlich von Mai 2015 bis Oktober 2015, April 2016 bis Dezember 2016 waren es monatlich 50,22 mm und im »Dürrejahr« 2018 gab es bei ganzjähriger Messung im Schnitt 26,33 mm im Monat. Und auch da hat es im Juli mit 47 mm einen Ausreißer nach oben gegeben. Die Durchschnittswerte 2019 sind fast genauso mies wie 2018; nach Ende Juli sind wir bei durchschnittlich 28,78 mm. Dazu wird auch seit ca. 2015 das Wasser der Quellen, die den Mühlenbach, den Feuerlöschteich, das Grundwasser speisten und einen nassen Keller zufolge hatten, an einem unbekannten Ort oberhalb abgezapft; der Teich und der Mühlenbach sind leer, Grundwasser sinkt, der Keller ist nicht mehr feucht, nun ist das seit Jahren auch egal. Na, zumindest findet es der Perlmutterfalter hier noch schön. 

Lavendelblüte mit Schachbrettfalter

Letztes Jahr konnte Christian einen Schwalbenschwanz am Sommerflieder im Beet Manfred im Garten fotografieren, der zusätzlich zu den Schachbrettfaltern unterwegs war, bisher gibt es dieses Jahr noch keine Sichtung. Bei den Schachbrettfaltern ist das Vorkommen gegenüber dem vorherigen Jahre stabil, auch diese Falter findet man am Sommerflieder und nicht nur am Lavendel. Ansonsten hatte ja der Mondkalender Urlaub von der Gartenarbeit für die letzten zwei Tage verordnet, so dass alle Pflanzen in Ruhe gelassen wurden. Ab morgen sind drei Tage ideal für das Gießen. Von oben kommt ja nun immer noch nichts wirklich. Paar Tropfen halt.

Nur wenig Regen

Die versprochenen Regenmengen sind wie üblich ausgeblieben. Gab es im Ortsteil Neu-Rietz 15 mm, sind es bei uns, knappe 3 km und einen Hügel weiter, nur schlappe 4 mm. Trotzdem sind wir ja für jeden Tropfen dankbar. Muss Christian also weiter Gießkannen mit Wasser schleppen, ist auch nur eine Regentonne voll geworden. Eigentlich hatten wir doch gewünscht, dass der 500. Beitrag über den Garten etwas mehr positiver wird. Und die gute Nachricht wäre, dass endlich wieder ein Admiral zu sehen war. Die Schmetterlinge werden auch immer weniger.

Schachbrett am Lavendel

Bei der ganzen Dürre kann man froh sein, früh genug viel Lavendel in den Garten gesetzt zu haben. Pflegeleicht und dem Rietzer Klima angepasst und eine Freude für Schmetterlinge und Hummeln.  Stellvertretend für alle zeigt das Beitragsbild einen Schachbrettfalter am Lavendel. Beliebt sind natürlich im Moment bei Insekten auch die Brombeeren, die Möhrenblüten und der Majoran. Wenigstens etwas Erfreuliches, außer den Tomaten und den Chilis. Wenigstens ist es nicht mehr so heiß. Ob das den Chilis so gefällt, ist dann wieder eine andere Frage.

Karate-Forst auf Wald bei Rietz – Insektensterben staatlich verordnet

Ab Montag dürfen Teile des Waldes in Potsdam-Mittelmark, darunter ein Stück Wald bei Rietz mit Pestiziden vom Hubschrauber aus besprüht werden. Das Stück Wald bei uns in der Nähe ist zwar etwa 2000 bis 3000 m von uns weg, aber bei Südwestwind kann das Zeug auch in unseren Garten kommen. Bei anderen Windrichtungen sind dann andere betroffen, und das ist auch nicht schön. Finden wir alles gar nicht gut, Insektensterben staatlich verordnet. Hier kann man etwas dagegen tun und es gibt weitere Informationen.

Erster Frühlingssonntag 2019

Wieder etwas kühler, Sylvia hat einen Trauermantel gesehen und Christian kam zu spät mit der Kamera, sonst wäre dieser hier abgebildet und nicht der Bärlauch unter der Birke. Tagpfauenaugen haben diesen Winter hier im Keller wohl nicht überwintert, war noch keines zu sehen. Die Forsythien blühen.

Erster Frühlingssonntag 2019
Erster Frühlingssonntag 2019