Der Zitronenfalter (Gonepteryx rhamni) ist ein Tagfalter aus der Familie der Weißlinge und der Unterfamilie Gelblinge. Der Zitronenfalter war das Insekt des Jahres 2002. Die Falter haben eine Spannweite von 5 bis 5,5 cm. Die Weibchen sind blass grünlich-weiß (es besteht eine Verwechslungsgefahr mit dem Großen Kohlweißling) und die Männchen sind Zitronengelb, die Raupen mattgrün. Die Zitronenfalter leben ein Jahr und haben damit die größte Lebenserwartung von Schmetterlingen in Mitteleuropa. Die Flügeloberseite ist bei den lebenden Faltern kaum zu sehen, da die Flügel immer sofort zugeklappt werden. Er überwintert in der freien Natur und kann Temperaturen bis minus 20 Grad durch Absenken des Gefrierpunktes der Körperflüssigkeiten. Somit ist der Zitronenfalter eigentlich das ganze Jahr über zu entdecken. Die Falter kann man bei uns im Garten an Astern, Kokardenblume, Krokus, Lavendel, Löwenzahn, Nelken, Phlox, Sommerflieder und vielen weiteren Blüten sehen. Die Raupen ernähren sich vom Faulbaum (Rhamnus frangula) und anderen Kreuzdorngewächsen.
Sehr oft ist der Zitronenfalter bei uns im Garten. Da er auch überwintert ist Christian auch immer auf der Suche nach einem Zitronenfalter im Winter. Aber dafür braucht man viel Glück und bisher ist es auch nicht gelungen.
Der Zitronenfalter ist auf dem Beitragsbild folgender Beiträge auf unserer Seite:
Dienstag die Pflanzen in der Wohnung und die im Keller gegossen, ansonsten Winterruhe. Sonnabend früh gab es etwas Schnee und nachmittags die Seniorenweihnachtsfeier von Rietz. Das Titelbild zeigt einen Braunkolbiger Braundickkopf auf dem Phlox im Sommer 2016, was die Wartezeit auf das Frühjahr 2018 verkürzen soll.
Außer ernten (Brennnessel, Brombeeren, Chilis, Erdbeeren, Gurken, Kapuzinerkresse, Mangold, Rosmarin, Tomaten (u. a. Rote Murmel), Vogelmiere) nichts gemacht. Erst Christian krank und Wetter schlecht, dann Christian Sechzigster, und natürlich dann das Wetter schön, da dann aufgrund der Altersfeierlichkeiten nichts gemacht und Sonntag wie oft Regen.
Montag bis Mittwoch immer wieder einiges bereinigt und Beet „Steingarten“ von Unerwünschtem befreit. Freitag Phacelia oder Bienenfreund auf die abgeernteten Teile der Beete „Erwin“, „Mangold“ und „Wein“ ausgesät. Sonnabend wieder alle Pflanzen (außer denen im Freiland, die bekamen nachts Regen ab) gegossen, wie der Mondkalender es empfohlen hat. Sonntag die Tomatenpflanzen im Beet „Sternmagnolie“ ausgelichtet, geerntet wurden diese Woche Bohnen, Brennnessel, Brombeeren, Chilis, Eichblattsalat, Gurken, Kapuzinerkresse, Kartoffeln, Mangold, Schnittlauch, Tomaten (auch die ersten „Rote Murmeln“ dieses Jahr) und Zucchini. Sylvia hat Kräuter zum Trocknen gesammelt: Basilikum, Majoran, Rosmarin. Überarbeitet wurden die Seiten Baumspinat, Kapuzinerkresse, Kräuter und Sonnenblumen. Das Beitragsbild zeigt einen Admiral am Sommerflieder im Beet „Manfred“, die Bilder der Woche folgen nun hier:
Stielmus am 20.08.2017
Himbeeren am 20.08.2017
Beet „Amor“ am 20.08.2017
Pflücksalat-Blüten am 20.08.2017
Blaue Hibiscus-Blüte am 20.08.2017
Sommerflieder-Blüten am 20.08.2017
Rittersporn am 20.08.2017
Anthurie, Tomaten, Zucchini, Gurken im Küchenfenster am 20.08.2017
Montag alle Zimmerpflanzen (außer den Avocados, die waren schon Sonntag dran) und die Pflanzen im Keller gegossen. Weiter an der im Winter neu von Sylvia eroberten Gartenecke gearbeitet. Die Schmetterlinge werden auch immer mehr, inzwischen sind es vier Zitronenfalter und auch vier Tagpfauenaugen. Die Zitronenfalter scheinen die Blüten der Jostabeere zu mögen, denn dort sind Sie immer wieder zu sehen. Dienstag war Neumond, an den restlichen Tagen, wenn es die Zeit und Erkältungen zu ließen, wurden an der neu eroberten Ecke eine Magnolie sowie im hinteren Teil drei Azaleen gepflanzt und vom Gestrüpp die Wurzeln entfernt. Die Beete „Boskop“, „Iris“, „Trapez“ und „Sauerkirsche“ wurden von Sylvia von unerwünschtem befreit.
Diese Woche war geprägt von Trockenheit. Heute gab es etwas Wasser, von 10 bis 18 Uhr 1 mm. Daher diese Woche geerntet, was geerntet werden muss, wie auf dem Beitragsbild zu sehen. Geerntet wurden Äpfel, Bohnen, Brennnesseln, Brombeeren, Chilis. Erdbeeren, Kapuzinerkresse, Löwenzahn, Tomaten (darunter »Black Krim«, »Ochsenherz« und »Rote Murmel«) und Thymian. Es musste im Garten auch einiges, wie Erdbeeren und Tomaten, gegossen werden.
Eine trockene und warme fast heiße Woche liegt hinter uns. Kein Tröpfchen Wasser ist vom Himmel gekommen. Es wurde deshalb wieder viel Zeit mit Wasser schleppen verbracht. Die Bilder der Woche gibt es dann hier:
Wenn die meisten Schmetterlinge weg sind, ist der Lavendel im Beet „Acht“, genauer gesagt die Blüten, ein Tummelplatz für Hummeln. Mindestens an jeder zweiten Lavendelblüte sitzt eine Hummel. Zwei Aufnahmen hiervon, eine ist das Beitragsbild. Auf dem folgenden Bild gib es natürlich auch Schmetterlinge; die Namen der Schmetterlinge gibt es in der Bildunterschrift
Hummeln, Lavendel, Kaisermantel, „Großes Ochsenauge“, Rose
Sylvia hat einmal für Ihren Garten im Berliner Umland nahe dem Havelpark den Begriff »Garten der Sinne« geprägt. Erreicht wurde dies, glaube ich, jetzt hier im Garten in Rietz. Eine Augenweide (welche die Bilder dieser Beiträge hoffentlich weiter reichen) für den Sehsinn (Schmetterlinge, Blüten, Farben), der Geruchssinn wird von Blüten und Kräutern gut bedient, der Hörsinn freut sich über das Summen von Hummeln, Bienen, Hornissen, dem Singen der Vögel. Der Geschmack von Beerenfrüchten, Gemüse, Kräutern, Obst und Wildkräutern, unvergleichlich zu dem, was man so kaufen kann und selbst das Gefühl auf der Haut, wenn man in Schmetterlingen badet, ist etwas Anregendes. Unvergleichlich. Ich liebe es, durch den Garten zu laufen, stehenzubleiben, zu riechen, zu hören, zu fühlen, beim Kosten zu schmecken.
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