Schlagwort-Archiv: Kirschen

Weiter kein Regen

Regen ist hier wieder nicht. Gestern hat Sylvia noch Zucchini »Green Bush« und Speisekürbis »Uchiki Kuri« ausgesät. Die ersten Funkien sind auch am Kommen. Das Beitragsbild zeigt die Schattenmorelle, wie sie letzten Sonntag geblüht hat. Auf den anderen Bildern sind schon bepflanzte Beete mit Erbsen, Salat, Rote Bete unter anderem zu sehen. Auch der blühende Rosmarin ist auf den Bildern.

Nächster Trockentag

Es regnet weiterhin nicht. So muss natürlich gewässert werden. Das Beitragsbild kommt wieder aus dem März, da gab es ja noch Regen. Bis der Frühling angefangen hat. Jetzt blühen alle Kirschbäume. Soll aber Bodenfrost geben. Aber die Blüten sind ja mindestens ein Meter über dem Boden. Das Hügelbeet unter den Weißdornbüschen ist auch Geschichte. Die Erde wurde auf die anderen Beete verteilt. Recycling mal praktisch. Die Webseite habe ich endlich auf Verschlüsselung umgestellt. Nun gibt es diese nicht sicher Meldungen nicht mehr.

Kirschblüte

Die Sauerkirsche „Morellenfeuer“ blüht, und mit Glück gibt es heute Nacht keinen Frost. Aber sicher ist das nicht. Allerdings gibt es auch keinen Regen. So ist das leider ein reines Glücksspiel, mit den Kirschen dieses Jahr wieder.

Sechs Jahre Rietz

Nun ist es schon sechs Jahre her, dass wir hier nach Rietz gezogen sind, um aus der Wiese einen Garten zu machen, was uns trotz der Widerwärtigkeiten des Wetters auch so gut es ging gelungen ist.

Das sechste Jahr hier war das trockenste und wärmste Jahr, was auch zu Verlusten bei Pflanzen geführt hat. Der Kirschlorbeer, die Pflaume »Victoria« sind eingegangen, trotz Herumlaufens mit der Gießkanne.  Auch unsere Wildtomate »Rote Murmel« hat sich 2019 nicht mehr gezeigt. Die Jostabeere und die Blaubeersträucher haben sich für immer verabschiedet. Die Wetterkapriolen haben auch die Obstbäume zu früh blühen lassen und die kurzen Nachtfröste im April und Mai haben dann entweder den Blüten oder den jungen Früchten den Garaus gemacht. Wenige Äpfel, keine Aprikosen, keine Birnen, keine Kirschen, keine Mirabellen, keine Pfirsiche. Himbeeren und Brombeeren sehen gut aus, auch alle Sorten Johannisbeeren und die Stachelbeeren sehen nach einer guten Ernte aus. Schlechter sieht es bei den Erdbeeren aus. Zu trocken, auch über den Winter.

Auch bei den Tieren gab es durch die Dürre des sechsten Jahres in Rietz einige Verluste. Die Insekten sind etwas weniger und auch die Eidechsen sind in Ihrem Bestand gesunken; die Vögel halten sich vielleicht auch wegen der täglich von uns gefüllten Wasserstelle relativ gut.

Nun also kommt das (hoffentlich nicht verflixte) siebte Jahr. Mal sehen, was das wohl bringt.

Das Beitragsbild zeigt, wie es heute, das hier unten, wie es damals aussah.

Unser Garten Juli 2013
Unser Garten Juli 2013

Letzte Apfelblüten

Die letzten Blüten blühen an unseren Apfelbäumen für dieses Frühjahr, sonst sind alle Obstbäume außer der Quitte durch. Die Pfirsichbäume und der Aprikosenbaum haben zu früh geblüht und die Blüten sind dem Frost Anfang April zum Opfer gefallen, die Kirschbäume (die Schattenmorelle hat als letzter noch Restblüten) und die Mirabelle sind abgeblüht, genau wie die Birne »Conference« und der verbliebene Pflaumenbaum »Opal«. Die neue Zwergpflaume hat bisher nicht geblüht.

Erntedankfest 2018

Dankbarerweise konnten wir trotz der Dürre auch dieses Jahr doch einiges ernten: Äpfel, Baumspinat, Bohnen, Brombeeren, Chilis, Erdbeeren, Gurken, Himbeeren, Johannisbeeren (Rote, Schwarze und Weiße), Jostabeeren, Kartoffeln, Kupferfelsenbirnen, Süß- und Sauerkirschen, Lauch, Minigurken, Möhren, Radieschen, Rhabarber, Rote Bete, Salat, Stachelbeeren, Tomaten, Topinambur, Walnüsse, Weintrauben, Zucchini, Zwiebeln. Auch Kräuter und Wildkräuter wie Bärlauch, Bohnenkraut, Brennnessel, Estragon, Kapuzinerkresse, Lavendel, Liebstöckel, Löwenzahn, Majoran, Oregano, Petersilie, Rosmarin, Salbei, Schnittlauch, Thymian, Vogelmiere. Ysop und Zitronenmelisse.

2018 – Kein Jahr für Freude am Garten

Dieses Gartenjahr machte aufgrund der Dürre wenig Spaß und Mitte August kann man schon einmal eine Zwischenbilanz für das. Gartenjahr 2018 ziehen. Kälte machte den März unbrauchbar für den Garten und ab April haben Trockenheit und Hitze so manches Vorhaben verhindert. Gartenarbeit hieß dieses Jahr eher mit der Gießkanne wandern als gestalten. Und auch die Gießerei konnte nicht alles gleichmäßig beglücken. Kürbisse wird es dieses Jahr bei uns nicht geben, Gurken und Zucchini waren auch rar. Und auch Bohnen konnten wesentlich weniger als in den Vorjahren geerntet werden; dieses Mal gibt es im Winter keine eigenen Bohnen. Manches ist eingegangen wie der Pflaumenbaum »Victoria«, viele Saaten sind nicht aufgegangen und manche Neuanpflanzung wie der Jiaogulan haben die Dürre trotz regelmäßiger Wassergabe nicht überlebt. Veränderungen konnten nicht durchgeführt werden, weil das Umsetzen von Pflanzen aufgrund der Witterung keinen Wert gehabt hätte und zu viel kostbares Nass gekostet hätte. Sonnenblumen gibt es dieses Jahr sehr viel weniger als in den Vorjahren. Die Rosen blühen dieses Jahr auch kaum, die Dahlien blühen gar nicht.

Zufrieden konnten wir mit den Äpfeln und Kirschen beim Obst sein. Brombeeren, Erdbeeren, Himbeeren und Johannisbeeren waren dieses Jahr bisher ausgezeichnet in der Ausbeute, für die Herbsterdbeeren und Herbsthimbeeren sieht es allerdings eher schlecht aus. Tomaten sind dieses Jahr echte Freilandtomaten, kein Dach gegen Regen war nötig, da der Regen ja mehr oder weniger komplett fehlte. Die Tomatenernte läuft einwandfrei, einige Kilo konnten schon geerntet werden und immer noch sind viele grüne Tomaten zu sehen. Überraschend ist eine Tomate »Black Plum« von allein gewachsen, wie auch mehr als zwanzig »Rote Murmeln«. Sehr ertragreich sind auch die beiden Chilipflanzen Chinese Five Color, die zweijährige, und die Peperoni. Auch die Versuche, Ingwer und Kurkuma (siehe Beitragsbild) zu ziehen, konnten bisher im Garten in Ihren Töpfen als erfolgreich angesehen werden. Den Kräutern Lavendel, Oregano, Petersilie, Rosmarin, Salbei, Schnittlauch, Thymian und Ysop hat das Wetter auch nichts anhaben können. Auch Kartoffeln kamen dieses Jahr relativ gut.