Ab Montag dürfen Teile des Waldes in Potsdam-Mittelmark, darunter ein Stück Wald bei Rietz mit Pestiziden vom Hubschrauber aus besprüht werden. Das Stück Wald bei uns in der Nähe ist zwar etwa 2000 bis 3000 m von uns weg, aber bei Südwestwind kann das Zeug auch in unseren Garten kommen. Bei anderen Windrichtungen sind dann andere betroffen, und das ist auch nicht schön. Finden wir alles gar nicht gut, Insektensterben staatlich verordnet. Hier kann man etwas dagegen tun und es gibt weitere Informationen.
Archiv der Kategorie: Insekten
Seit gestern 22:58 Uhr ist Frühling
Der Frühling ist da, der erste Zitronenfalter ist durch den Garten geflogen, auch Hummeln und Bienen und so manche Pflanze ist schon wieder zum Leben erwacht. Bärlauch ist da, Liebstöckel kommt, Krokusse blühen.
Weihnachten gibt es bei uns keine Erdbeeren
Weihnachten gibt es bei uns keine Erdbeeren, denn die wachsen ja hier jetzt nicht. Da freuen wir uns auf die nächste Erdbeerernte im Jahr 2019 und die Hummeln, die unsere Erdbeerpflanzen besuchen.
Sommer 2018 ist vorbei
Der Sommer, der dieses Jahr von April (obwohl noch Frühling bis Juni) bis in den September von den Temperaturen gedauert hat, ist nun vorbei. Kalendarisch, meteorologisch und auch von den Temperaturen. Und hat beim kalendarischen Sommerende genauso geendet wie er angefangen hat, kalt und nicht sehr schön. Sehr warm und sehr, sehr, sehr trocken ist er gewesen – dieser Zeitraum. Einiges ist im Sommer an Pflanzen eingegangen, so viel Gießen hätte man nicht können, um alle Pflanzen am Leben zu halten; wer hätte gedacht das teilweise Oregano und Thymian durch die Wärme und Trockenheit am Strauch trocknen konnten. Und geblüht hat wenig, allerdings war der Sommer 2018 schön für die Tomaten, durch die Trockenheit konnte keine Kraut- und Braunfäule auftreten. Und die Exoten Chili, Kurkuma und Ingwer sind gut im Garten in Töpfen gewachsen. Kurkuma steht jetzt in der Wohnung, der Ingwer folgt.
Apfel schmeckt den Hornissen
Fünf Jahre Rietz
Fünf Jahre sind es nun her, dass wir hierhergezogen sind. Aus der Wiese wurde in den Jahren ein schöner Garten. Viel Handarbeit war dazu nötig und manches Jahr viel Wasser, wenn es nicht geregnet hat. Kein Jahr hatte dasselbe Wetter. Meist ist es hier trocken, trockener als früher in Falkensee. Und windig ist es hier eigentlich immer. Deswegen gibt es ja hier auch die Windräder, von denen vor fünf Jahren noch nichts zu sehen war. In den Jahren haben wir ein Insektenparadies geschaffen. Viele Schmetterlinge, Bienen und andere Insekten gibt es jetzt hier wieder und von Jahr zu Jahr hat die Artenvielfalt zugenommen. Bei den Reptilien gibt es Blindschleichen und Eidechsen. Da der Garten offen ist, gibt es natürlich jedes Jahr Rehe als Mitesser. Das Beitragsbild zeigt den Garten vor fünf Jahren im Juli 2013.
24. Kalenderwoche 2018 / 25. Kalenderwoche 2018
Aus zeitlichen Gründen kommen diese Wochenberichte in einem Artikel, ab nächster Woche soll wieder jede Woche ein Artikel erscheinen.
24. Kalenderwoche
Auch diese Woche war durchgehend warm. Chili, Erdbeeren, Himbeeren, Rote Johannisbeeren, Kirschen, Stachelbeeren geerntet. Sylvia hat Montag zwei Eierpflanzen ins Beet „Mix“ gepflanzt und Möhren ausgesät. Montag wurde der Apfel Elstar und das Limettenbäumchen gedüngt. Bei Neumond wurde der Weißdorn geschnitten, sodass der Roséwein »Vanessa« genug Licht bekommt; Freitag alles im Garten gewässert, was auch Leitungsheimer bekommen kann, Sonnabend Zimmer- und Terrassenpflanzen mit Leitungswasser gegossen. Beet Mohrchen am Sonnabend mit dem restlichen Regenwasser gegossen und in Neu-Rietz Süßkirschen geerntet.
25. Kalenderwoche
Montag wurden unerwünschte Pflanzen entfernt, was nach dem Mondkalender am 18. Juni besonders effektiv sein soll. Mittwoch die Obstbäume, Rote Bete, Bohnen, Gurken, Kohlrabi, Erdbeeren, Stachelbeeren und die Beete „Sylvia“, „Mix“, „Amor“ und „Spargel“ gewässert. Der Sommer fing dann Donnerstag mit Sturm und etwas Regen deutlich kühler an. Freitag Jiaogulan in die Beete „Amor“ (3 Stück) und „Hochbeet“ (4 Stück) gepflanzt, auch Freitag gab es etwas Regen, genau wie am Wochenende, insgesamt 15 mm, an diesen Tagen, nicht viel, aber immerhin besser als nichts. Sonntag drei Kürbispflanzen vom Beet „Kurt“ in das „Hochbeet“ umgepflanzt, mal sehen, ob die da besser kommen. Auch zwei Rosen bekamen neue Plätze, wie auch einige Kokardenblumen. Geerntet wurden in dieser Woche Baumspinat, Chili, Erdbeeren, Himbeeren, Kapuzinerkresse, Kopfsalat, Pflücksalat, Radieschen, Vogelmiere und Weiße Johannisbeeren.
21. Kalenderwoche 2018
Die zweite Woche komplett ohne Niederschlag, deswegen wurden Donnerstag alle Beete kräftig gewässert, Dienstag hat der Wein „Vanessa“ eine Wasserkur erhalten da er zu trocken war, Sonntag wurden dreiviertel aller Beete intensiv mit Wasser versorgt (Der Rest kommt dann Montag in der 22. Kalenderwoche dran). Der Rotwein (dieses Jahr zum ersten Mal) und der Weißwein blühen. Sylvia hat diese Woche die Gartenmöbel gestrichen. Christian hat angefangen das Beet Weißdorn vom Hügel zum normalen Beet umzugestalten. Neu ist das Hochbeet „Hausberg“, auf diesem wurden Gartenkresse, Jiaogulan, Zucchini ausgesät. Sylvia hat die Monatserdbeeren pikiert, von denen auch ein paar Exemplare auf das neue Hochbeet kamen. In einem der Schnellkomoster hat Christian eine Blindschleiche entdeckt. Die ersten Johnnisbeeren werden langsam rot, was bei dem Sommerwetter ja kein Wunder ist.
14. Kalenderwoche 2018
Es wurde immer wärmer, der Frühling ist langsam da. Zum Wochenende stieg die Temperatur auf mehr als 17 Grad. Die Dekopflanzen aus dem Winter wurden ausgepflanzt, neue Erdbeeren (Sorte »Ostara«) und Kopfsalat kamen ins Beet „Manfred“. Einige Beete wurden von unerwünschten Pflanzen befreit, die erste Fuchsie, die im Keller überwintert hat, kam schon ins Freiland unter den Ahorn. Bärlauch, Schnittlauch und Winterheckenzwiebel kommen wieder. Ein weißes »Tränendes Herz« ist neu ins Beet „Mohrchen“ gekommen. Viele Hummeln, Tagpfauenaugen und Zitronenfalter (siehe Beitragsbild) sind zu sehen. Die Spatzen fangen unter dem Terrassendach wieder an, ihr Nest zu bauen. Dienstag wurden alle Pflanzen in der Wohnung, auf der Terrasse und im Keller gegossen, im Garten gab es Wasser von oben. Nun noch weitere Bilder aus dieser Woche:















13. Kalenderwoche 2018
Montag nach dem Mondkalender wieder die Pflanzen gegossen und im Garten schon einige von den Pflanzen in Wartestellung eingepflanzt. Der Rhododendron kam in das Beet „Steingarten“, das (zweite) Pfirsichbäumchen kam in das Beet „Manfred“, die Kletterrose und die Zierkirsche haben im Beet „Elstar-Delta“ ein Zuhause gefunden. Die Beetrose wurde in das Beet „Wolfgang“ und die Christrose in das Beet „Mohrchen“ gepflanzt. Christian hat die Regentonnen von den Eisresten befreit und die Regentonne im Beet „Amor“ wieder mit Wasser aufgefüllt. Sylvia hat einige Beete bereinigt und den Wein wieder aufgerichtet. Am Dienstag sind die Heidelbeeren vom Beet „Mix“. ins Beet „Mohrchen“ umgesetzt worden, Gerüste für die Brombeeren angefangen zu bauen aus Topinamburstielen, am Freitag wurde dies fortgesetzt. Freitag war die erste Hummel zu sehen. Auch die ersten Schmetterlinge flogen durch den Garten, ein Tagpfauenauge (das im Keller überwintert) und ein Zitronenfalter. Wo genau der Zitronenfalter draußen überwintert hat, haben wir nicht gesehen, aber vielleicht im Schmetterlingshäuschen. Sonnabend die ersten Tomaten in der Wohnung ausgesät: je 4 Samen Black Krim, Heinz 1350, Quedlinburger Frühe Liebe, Schlesische Himbeere und Tigerella. Die ältere der beiden Avocados wurde in einen größeren Topf umgesetzt. Sonntag gab es Wetter wie zu Weihnachten. Muss man sich am 1. April nicht wundern.





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