Es wurde immer wärmer, der Frühling ist langsam da. Zum Wochenende stieg die Temperatur auf mehr als 17 Grad. Die Dekopflanzen aus dem Winter wurden ausgepflanzt, neue Erdbeeren (Sorte »Ostara«) und Kopfsalat kamen ins Beet „Manfred“. Einige Beete wurden von unerwünschten Pflanzen befreit, die erste Fuchsie, die im Keller überwintert hat, kam schon ins Freiland unter den Ahorn. Bärlauch, Schnittlauch und Winterheckenzwiebel kommen wieder. Ein weißes »Tränendes Herz« ist neu ins Beet „Mohrchen“ gekommen. Viele Hummeln, Tagpfauenaugen und Zitronenfalter (siehe Beitragsbild) sind zu sehen. Die Spatzen fangen unter dem Terrassendach wieder an, ihr Nest zu bauen. Dienstag wurden alle Pflanzen in der Wohnung, auf der Terrasse und im Keller gegossen, im Garten gab es Wasser von oben. Nun noch weitere Bilder aus dieser Woche:
Montag nach dem Mondkalender wieder die Pflanzen gegossen und im Garten schon einige von den Pflanzen in Wartestellung eingepflanzt. Der Rhododendron kam in das Beet „Steingarten“, das (zweite) Pfirsichbäumchen kam in das Beet „Manfred“, die Kletterrose und die Zierkirsche haben im Beet „Elstar-Delta“ ein Zuhause gefunden. Die Beetrose wurde in das Beet „Wolfgang“ und die Christrose in das Beet „Mohrchen“ gepflanzt. Christian hat die Regentonnen von den Eisresten befreit und die Regentonne im Beet „Amor“ wieder mit Wasser aufgefüllt. Sylvia hat einige Beete bereinigt und den Wein wieder aufgerichtet. Am Dienstag sind die Heidelbeeren vom Beet „Mix“. ins Beet „Mohrchen“ umgesetzt worden, Gerüste für die Brombeeren angefangen zu bauen aus Topinamburstielen, am Freitag wurde dies fortgesetzt. Freitag war die erste Hummel zu sehen. Auch die ersten Schmetterlinge flogen durch den Garten, ein Tagpfauenauge (das im Keller überwintert) und ein Zitronenfalter. Wo genau der Zitronenfalter draußen überwintert hat, haben wir nicht gesehen, aber vielleicht im Schmetterlingshäuschen. Sonnabend die ersten Tomaten in der Wohnung ausgesät: je 4 Samen Black Krim, Heinz 1350, Quedlinburger Frühe Liebe, Schlesische Himbeere und Tigerella. Die ältere der beiden Avocados wurde in einen größeren Topf umgesetzt. Sonntag gab es Wetter wie zu Weihnachten. Muss man sich am 1. April nicht wundern.
In dieser Woche wurde nur am Sonntag etwas im Garten gemacht, die restliche Woche hatte sehr wenig von Frühling. Am Beginn des kalendarischen Frühlings hat es sogar wieder für eine geschlossene Schneedecke gereicht. Am Sonntag flogen dann doch die ersten Bienen durch den Garten und erfreuten sich an den Krokussen, wie auf dem Beitragsbild zu sehen.
Das Gartenjahr 2017 war in diesem Jahr doch sehr viel feuchter als in den Vorjahren. So viel Wasser von oben gab es, seitdem wir hier wohnen, bis jetzt nicht. Das hätte Vorteile, aber auch Nachteile. Vorteile gab es für Christian, da er wenig Wasser schleppen musste und einige Pflanzen ertragreicher waren als in den Vorjahren, herauszuheben ist hier die Kapuzinererbse und die Kapuzinerkresse. Wenig gemocht haben Bohnen und Tomaten das feuchte Wetter. Auch die fehlende Sonne hat die Ernte von Chilis und Tomaten nicht gerade gefördert, und bei manchen Sorten waren erst Anfang September Ernteerfolge möglich. Schlimm waren die Fröste in der 16. Kalenderwoche 2017 während der Obstblüte, wo fast alle Blüten erfroren sind. Und die nicht erfrorenen Blüten wurden nicht bestäubt, da die Insekten durch das kühle Wetter in den folgenden Wochen auch nicht geflogen sind. Also gab es nur eine Sauerkirsche und ein paar Äpfel. Weder Pflaumen oder Walnüsse konnten geerntet werden. Beim Beerenobst waren nur Brombeeren (hinten an der Scheune), Erdbeeren, Himbeeren, Jostabeeren, Rote Johannisbeeren und Stachelbeeren in der Menge zufriedenstellend. Dem Wein fehlte auch die Sonne, also haben sich dieses Jahr trotz Schutznetz die Vögel daran erfreut, da die Trauben einfach nicht reif geworden sind. Ein Erfolg war der Maya-Mix, zum ersten Mal ausprobiert, gab es viele Kürbisse und auch Bohnen, einige schöne Maiskolben gab es auch. Unsere Riesensonnenblumen waren auch dieses Jahr ein Hingucker und man muss nichts tun, die säen sich selbst aus zur Freude von Hummeln, Schmetterlingen, anderen Insekten und uns. Auch die anderen Blumen haben trotz oder vielleicht wegen des vielen Niederschlag schön geblüht. Eine der unschönen Dinge war Xavier – der Sturm der das Gewächshaus (auf dem Titelbild steht es noch im August) weggeblasen und auch sonst so einige Verwüstungen in der 40. Kalenderwoche 2017 angerichtet hat. Wenig Ärger gab es dieses Jahr mit dem Wild, es gab wahrscheinlich genug im Wald durch den vielen Regen, aber Pilze gab es merkwürdigerweise auch kaum. Durch das Wetter konnte der Garten auch so nicht recht als Ruhepol genossen werden, immer wenn wir vorhatten zu grillen, gab es natürlich – Regen. Trotz allem Unbehagen in diesem Jahr wegen des Wetters ist der Garten immer wieder ein Ort der Erbauung, auch dank der immer größer werdenden Anzahl der Schmetterlingsarten, die sich hier niederlassen. Da kann Christian stundenlang zuschauen und fotografieren, wie man unschwer auf der Schmetterlingsseite sehen kann. Das Beitragsbild vom 27.08.2017 zeigt auch noch einmal das vom Sturm im Oktober zerstörte Gewächshaus, nun noch ein paar weitere Impressionen vom Gartenjahr 2017:
Diese Woche haben wir den Garten winterfest gemacht. Donnerstag wurden die Überwinterungspflanzen (Fuchsien, Olivenbäumchen, Limettenbäumchen) in den Keller gebracht. Die letzten Tomaten geerntet. Weiter Kapuzinerkresse zum Essen aus dem Garten geholt und weiter Chilis geerntet. Die Chilis wurden Sonntag zum Teil ins Haus (Mini-Chili, Habanero und Chinese 5 Color) und in den Keller (Peperoni, Jamaican Hot Chocolate) zum Überwintern gebracht, einen Versuch ist es wert, mehr dann auf der Chili-Seite. Am Wochenende gab es mal wieder Sturm, aber mit weniger Schäden als bei Xavier.
Außer ernten (Brennnessel, Brombeeren, Chilis, Erdbeeren, Gurken, Kapuzinerkresse, Mangold, Rosmarin, Tomaten (u. a. Rote Murmel), Vogelmiere) nichts gemacht. Erst Christian krank und Wetter schlecht, dann Christian Sechzigster, und natürlich dann das Wetter schön, da dann aufgrund der Altersfeierlichkeiten nichts gemacht und Sonntag wie oft Regen.
Diese Woche nur wenig im Garten gemacht, freie Teile des Beetes „Manfred“ wurden umgegraben und die Bohnen aus dem Beet „Mangold“ entfernt. Von Donnerstag an haben Erkältungen und das Wetter an intensiver Gartenarbeit gehindert. Sonntag die Pflanzen auf der Terrasse (außer den Tomaten) und die Zimmerpflanzen nach Mondkalender gegossen. Geerntet wurden Bohnen, Brombeeren, Chili, Gurken, Himbeeren, Kapuzinerkresse, Mangold, Riesenschirmpilze (von der Wiese neben dem Garten, nicht die drei, die gerade auf dem Beet „Kurt“ wachsen), Salbei, Stielmus, Tomaten, Vogelmiere, die letzten Zucchini. Das Titelbild ist dieses Mal schon 14 Tage alt: Hummel und Sonnenblume. Die nachfolgende Bildergalerie zeigt eigentlich die Wetterbedingungen des ganzen Gartenjahres mehr grau als sonnig, sehr nass kaum trocken:
Obwohl der Herbst dieses Jahr tatsächlich eigentlich vor dem meteorologischen Herbstanfang am 01.09. begonnen hat, kommt unser Bericht wie üblich zum kalendarischen Herbstanfang. Gefühlt war der Sommer schon, wie Herbst, nass und kühl, oft grau, kaum ein Tag, an dem die Sonne von einem blauen Himmel schien. Aber hoffen wir mal auf einen schönen Altweibersommer und einen goldenen Oktober.
Auch diese Woche war kühl und es gab einige Schauer und den ersten Herbststurm. Die ersten Bäume lassen ihr Laub fallen, und so musste schon einmal Laub von den Wegen geharkt werden. Freitag wurden die Zimmerpflanzen und die Pflanzen in den Gewächshäusern, die Tomaten unter dem Schutzdach und die Pflanzen auf der Terrasse gegossen. Sonntag waren wir beim Festgottesdienst zur (Wieder-) Einweihung der Orgel der Rietzer Kirche (1854 zuerst in Betrieb genommen), die fast 70 Jahre nicht mehr gespielt werden konnte. Geerntet wurden diese Woche Bohnen, Brombeeren, Chili, Erdbeeren, Gurken, Himbeeren, Kapuzinerkresse, Minigurken, Pflücksalat, Stielmus, Tomaten (Black Krim, Black Plum, Roma, Rote Murmel und andere Sorten), Zucchini. Das Titelbild zeigt Sonnenblumenblüten mit Hummeln.
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