Insgesamt sind seit Montagabend sieben Liter Regen gefallen. Damit hat es der Juli 2022 bisher auf 40 Liter Regen gebracht. Zwei Drittel der früheren durchschnittlichen monatlichen Regenmenge.
Tomaten werden rot II Beet „Wolfgang“ 26.7.22
Sylvia hat heute Beikräuter aus den Beeten „Iris“ und „Meerrettich“ entfernt. Außerdem wurden die Beete „Bärli“, „Christian“, „Erdbeere“, „Mix“ und „Wolfgang“ wegen des Niederschlags gehackt.
Es gab Hitze und etwas Regen in der 29. Kalenderwoche. Überraschend war der Besuch des Segelfalters, den wir hier noch nie gesehen haben. Sylvia hat heute wieder Bohnen geerntet.
Heute angefangen das Beet „Meerrettich“ zu hacken. Und von unerwünschten Pflanzen befreit. Anschließend wegen der Trockenheit, die bereinigten Gebiete des Beetes gewässert. Das Beitragsbild zeigt einen Waldbrettspiel auch Laubfalter genannt.
Den Segelfalter gab es hier bisher nicht. Den Segelfalter hat es früher hier auch nicht gegeben. Hat sich durch den Klimawandel neue Lebensräume gesucht, ein echter Pionier. Und heute hat er sich hier umgeschaut.
Ein Bläuling am Majoran 19.7.2022
Ein heißer Tag. Heute gab es wegen der Hitze nur morgens Gartenarbeit. Sylvia hat die Beete „Christian“, „Sauerkirsche“ und „Trapez“ von unerwünschtem befreit. Ich habe die Beete „Bärli“, „Christian“, „Danny“, „Lavendel“, „Manfred“, „Mangold“ und Vanillebaum“, sowie den Apfelbaum im Beet „Sanddorn“ mit Wasser versorgt.
Sylvia hat heute die Beete „Acht“, „Bärli“, und „Trapez“ von Unerwünschtem befreit. Ich habe die Zimmerpflanzen und das Beet „Erdbeere“ mit Wasser versorgt. In das Hochbeet kamen Samen von weißen Radieschen, bevor auch das Hochbeet gegossen wurde. Den Boden des Beets „Erdbeere“ nach dem Gießen noch mit der Hacke gelockert. Weiter kein Regen.
Beet „Erdbeere“ 18.7.2022
Das Beitragsbild zeigt eine der selbst gezogenen Chilis, wo ja mehr oder weniger bislang nicht klar ist, ob das eine „Chinese 5 Color“ oder ein „Sibirischer Hauspaprika“ ist.
Chilipflanzen 18.7.2022
Und nun noch die täglichen Schmetterlinge
Waldbrettspiel auf Brennnesselblatt 18.7.2022Zweimal Brauner Waldvogel auf Majoranblüte 18.7.2022
Heute war es bewölkt und ein kühler Wind machte den Aufenthalt im Garten zu keiner großen Freude. Morgens wird die Westseite des Beets Mangold mit Wasser versorgt. Die Beete „Erdbeere“, „Bärli“ und „Manfred“ mit Wasser, das mit Brennnesseljauche ergänzt war, gegossen und dabei gleich gedüngt. Mittags die Beete „Bärli“, „Erdbeere“ und „Manfred“ gehackt. Das Beitragsbild zeigt die Beete „Erdbeere“ und „Manfred“.
Seite aktualisiert am 9.8.2023Folgendes ist dazugekommen: Ergänzungen der Beschreibung (Ernährung, Raupen- und Puppenzeit, Bilder aus dem Jahr 2018 und das Jahr 2023 mit Fotos. Hinweise auf Beiträge mit Bildern des Schachbrettfalters
Schachbrett
Der Schachbrettfalter (Melanargia galathea) ist ein Tagfalter innerhalb der Familie der Edelfalter in der Unterfamilie der Augenfalter. Der Schachbrettfalter hat eine Flügelspannweite von 3,7 bis 5,2 cm. Das Schachbrett war der Schmetterling des Jahres 2019. Die Schachbrettfalter fliegen von Juni bis August. Schachbrettfalter konnten wir hier von Anfang an (also 2013) beobachten. Der Schachbrettfalter überwintert als Raupe. Sie verpuppen sich im Mai und die Falter schlüpfen Mitte Juni. Die Raupen des Schachbrettfalters ernähren sich von Gräsern. Die Falter saugen Nektar an Disteln, Flockenblumen und Skabiosen. Bei uns im Garten sind sie sehr oft auch am Lavendel und am Phlox, im Jahr 2022 konnten wir sie auch an den Blüten vom Majoran beobachten.
Die Grundfarbe der Flügel kann von weißlich bis cremefarben variieren, und darauf sind die schwarzbraunen Flecken in einem Schachbrettmuster verteilt. Dieses auffällige Muster dient als Tarnung, die den Schmetterling in seinen natürlichen Lebensräumen gut tarnt. Die Lebensweise des Schachbrettfalters ist eng mit blumenreichen Wiesen und Graslandschaften verbunden.
Die Fortpflanzung des Schachbrettfalters beinhaltet die Eiablage durch das Weibchen auf oder in der Nähe von Gräsern. Die Raupen schlüpfen aus den Eiern und beginnen, sich von den Gräsern zu ernähren. Die Verpuppung findet normalerweise auf oder nahe dem Boden statt.
Obwohl der Schachbrettfalter aufgrund seines auffälligen Erscheinungsbildes und seiner relativ häufigen Vorkommen als nicht gefährdet gilt, kann er dennoch von menschlichen Aktivitäten beeinflusst werden. Die Zerstörung von Lebensräumen durch landwirtschaftliche Umwandlungen, Urbanisierung und der Einsatz von Pestiziden kann sich negativ auf die Populationen dieses Schmetterlings auswirken. Die Vielfalt der Lebensräume, in denen er vorkommt, macht ihn zu einem faszinierenden Beispiel für die Anpassungsfähigkeit von Schmetterlingen und deren Bedeutung für die Umwelt.
Schachbrettfalter sind auf dem Beitragsbild folgender unserer Beiträge:
Im Jahr 2023 gab es hier noch mehr Schachbrettfalter als 2022, die an Flockenblumen und Lavendel Nektar gesaugt haben.
Schachbrettfalter saugt an der Flockenblume 5.8.2023Ein Schachbrettfalter saugt an Flockenblume 5.8.2023Schachbrettfalter an Flockenblume 19.7.2023Schachbrettfalter von vorne an Flockenblume 17.7.2023Zwei Schachbrettfalter am Lavendel 17.7.20232 Schachbrettfalter am Lavendel 17.7.2023Drei Schachbrettfalter am Lavendel 17.7.2023Schachbrettfalter an Flockenblume 13.7.2023Ein Schachbrettfalter an Flockenblume 13.7.2023Schachbrettfalter an Flockenblume 13.7.2023Schachbrettfalter an einer Flockenblume 13.7.2023Mehrere Schachbrettfalter an den Flockenblumen 13.7.2023Zwei Schachbrettfalter an Fllockenblumen 13.7.2023
2022
Im Jahr 2022 gab es hier sehr viele Schachbrettfalter, die sich an den Flockenblumen und dem Lavendel aufgehalten haben.
Das Landkärtchen (Araschnis levana) ist ein Tagfalter aus der Familie der Edelfalter und der Unterfamilie Fleckenfalter. Das Landkärtchen gibt es in zwei äußerlich unterschiedlichen Generationen, eine Frühjahrs- und eine Sommergeneration. Das Landkärtchen war der Schmetterling des Jahres 2007 und ist das Insekt des Jahres 2023.
Man findet die Raupen der Sommergeneration im Mai/Juni, die der Frühjahrsgeneration im August/September. Das Aussehen der Falter ist von den Temperaturen, denen die Puppe ausgesetzt ist, abhängig, bei kühlen Temperaturen gibt es helle, bei warmen Temperaturen dunkle Falter. Bei beiden Generationen unterscheiden sich die männlichen und weiblichen Falter durch die Größe. Die weiblichen Falter sind jeweils größer. Die Frühjahrsgeneration ist insgesamt kleiner als die Sommergeneration. Die Sommergeneration ist zahlreicher als die Frühjahrsgeneration, da einige Puppen den Winter nicht überleben.
Die Frühjahrsgeneration wird auf dieser Seite beschrieben und mit Fotos dokumentiert und weiteren Informationen ergänzt.
Hier gibt es Bilder und mehr von der Sommergeneration des Landkärtchen
Das Landkärtchen ist einer der Nesselfalter, weil die Raupen des Landkärtchens sich von Brennnesseln ernähren, die an möglichst schattigen Plätzen wachsen. Die Falter saugen je nach Generation Nektar an unterschiedlichen Pflanzen und deren Nahrung wird auf der jeweiligen Unterseite behandelt.
Das Große Ochsenauge (Maniola Justina) gehört zu der Familie der Edelfalter in der Unterfamilie Augenfalter. Das Große Ochsenauge hat eine Flügelspannweite von 4 cm bis 4,8 cm. Die Flugzeiten sind von Juni bis September in einer Generation. Das Große Ochsenauge gehört genau wie der Braune Waldvogel zur Tribus Maniolini. Das Große Ochsenauge und der Braune Waldvogel fliegen oftmals zusammen, wie man unten auf dem Bild sehen kann.
Große Ochsenaugen und Schornsteinfeger am Majoran im Beet „Mix“ 03. Juli 2022
Das Große Ochsenauge fliegt jährlich in einer Generation von Ende Mai bis Anfang September. Die weiblichen Großen Ochsenauge schlüpfen später im Frühjahr als die Männchen und werden ca. 40 Tage alt. Die Raupen sieht man ab September, sie überwintern und dann sieht man die Raupen bis Mai. Weibliche und männliche Große Ochsenaugen kann man an der Flügeloberseite unterscheiden. Das erste Foto zeigt ein weibliches, das zweite Foto ein männliches Großes Ochsenauge:
Großes Ochsenauge (weiblich) Juli 2022Großes Ochsenauge (Männlich) August 2016
Die Raupen ernähren sich von verschiedenen Süßgräsern. Die erwachsenen Falter trinken den Nektar von meist violetten Blüten, wie Disteln, bei uns können wir sie an den Brombeerblüten, Flockenblumen, Lavendel, Majoran, Ringelblume, Sommerflieder, Thymian und der Winterheckenzwiebel sehen. Sonst kann man das Große Ochsenauge auf Wiesen, Trockenrasen, an Waldrändern und wie bei uns im Garten sehen. Die Falter sind in Brandenburg nicht auf der Roten Liste.
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