Das Gartenjahr 2017 war in diesem Jahr doch sehr viel feuchter als in den Vorjahren. So viel Wasser von oben gab es, seitdem wir hier wohnen, bis jetzt nicht. Das hätte Vorteile, aber auch Nachteile. Vorteile gab es für Christian, da er wenig Wasser schleppen musste und einige Pflanzen ertragreicher waren als in den Vorjahren, herauszuheben ist hier die Kapuzinererbse und die Kapuzinerkresse. Wenig gemocht haben Bohnen und Tomaten das feuchte Wetter. Auch die fehlende Sonne hat die Ernte von Chilis und Tomaten nicht gerade gefördert, und bei manchen Sorten waren erst Anfang September Ernteerfolge möglich. Schlimm waren die Fröste in der 16. Kalenderwoche 2017 während der Obstblüte, wo fast alle Blüten erfroren sind. Und die nicht erfrorenen Blüten wurden nicht bestäubt, da die Insekten durch das kühle Wetter in den folgenden Wochen auch nicht geflogen sind. Also gab es nur eine Sauerkirsche und ein paar Äpfel. Weder Pflaumen oder Walnüsse konnten geerntet werden. Beim Beerenobst waren nur Brombeeren (hinten an der Scheune), Erdbeeren, Himbeeren, Jostabeeren, Rote Johannisbeeren und Stachelbeeren in der Menge zufriedenstellend. Dem Wein fehlte auch die Sonne, also haben sich dieses Jahr trotz Schutznetz die Vögel daran erfreut, da die Trauben einfach nicht reif geworden sind. Ein Erfolg war der Maya-Mix, zum ersten Mal ausprobiert, gab es viele Kürbisse und auch Bohnen, einige schöne Maiskolben gab es auch. Unsere Riesensonnenblumen waren auch dieses Jahr ein Hingucker und man muss nichts tun, die säen sich selbst aus zur Freude von Hummeln, Schmetterlingen, anderen Insekten und uns. Auch die anderen Blumen haben trotz oder vielleicht wegen des vielen Niederschlag schön geblüht. Eine der unschönen Dinge war Xavier – der Sturm der das Gewächshaus (auf dem Titelbild steht es noch im August) weggeblasen und auch sonst so einige Verwüstungen in der 40. Kalenderwoche 2017 angerichtet hat. Wenig Ärger gab es dieses Jahr mit dem Wild, es gab wahrscheinlich genug im Wald durch den vielen Regen, aber Pilze gab es merkwürdigerweise auch kaum. Durch das Wetter konnte der Garten auch so nicht recht als Ruhepol genossen werden, immer wenn wir vorhatten zu grillen, gab es natürlich – Regen. Trotz allem Unbehagen in diesem Jahr wegen des Wetters ist der Garten immer wieder ein Ort der Erbauung, auch dank der immer größer werdenden Anzahl der Schmetterlingsarten, die sich hier niederlassen. Da kann Christian stundenlang zuschauen und fotografieren, wie man unschwer auf der Schmetterlingsseite sehen kann. Das Beitragsbild vom 27.08.2017 zeigt auch noch einmal das vom Sturm im Oktober zerstörte Gewächshaus, nun noch ein paar weitere Impressionen vom Gartenjahr 2017:
Nun ist auch der Herbst 2017 Geschichte. Der Herbst war ähnlich wie der Sommer 2017, meist grau und immer wieder nass. Mal sehen, ob der Winter uns für das miese Wetter 2017 entschädigt. Zumindest wird es abends wieder langsam heller und das hilft beim Warten auf den 20. März 2018 – Frühlingsanfang. Das Titelbild zeigt, wie der Winter aussehen könnte, wenn Frau Holle Lust hat.
Montag und Mittwoch waren abermals Ruhetage, auch keine Gartenplanungen gemacht, Chilis geerntet in der Wohnung. Dienstag und Donnerstag weiter Wasser vom Garten in den Keller gebracht, Freitag waren die Zimmerpflanzen wieder mit dem Gießen dran. Das Titelbild zeigt eine Forsythienblüte am 12.12.2017. Wegen der Feiertage erscheint der Wochenbericht für die 51. Kalenderwoche am 27.12.2017.
Dienstag die Pflanzen in der Wohnung und die im Keller gegossen, ansonsten Winterruhe. Sonnabend früh gab es etwas Schnee und nachmittags die Seniorenweihnachtsfeier von Rietz. Das Titelbild zeigt einen Braunkolbiger Braundickkopf auf dem Phlox im Sommer 2016, was die Wartezeit auf das Frühjahr 2018 verkürzen soll.
Wenig im Garten getan, oft unterwegs gewesen. Es war bis auf Sonntag meist unwirtliches Wetter – viel Regen, in der Wohnung weiter Mini-Chilis geerntet. Das Titelbild zeigt den Gründünger »Bienenfreund« im Beet „Wein“.
Montag und Dienstag im Garten nichts getan. Dienstag, Bodenfrost, Kapuzinerkresse und Studentenblumen sind nun erfroren. Mittwoch wurden die restlichen Dahlien und die Canna ausgegraben und in den Keller eingelagert. Auch Laub geharkt. Sonntag Mangold geerntet. In der Wohnung hat Christian Habanero und Mini-Chilis geerntet.
Montag bis Mittwoch nichts im Garten aufgrund anderer Dinge getan. Donnerstag Laub geharkt und alle Pflanzen in der Wohnung und im Keller gegossen und den drei Chilis in der Wohnung die LED-Pflanzenlampe angeschaltet. Kapuzinerkresse geerntet. Freitag die Dahlien aus dem Beet „Omega“ herausgeholt und die Knollen ins Winterquartier gebracht. Ein paar Himbeeren gegessen.
Montag bei Nachbarn gegrillt, kühles aber schönes Wetter. Am Feiertag wurden die Zimmerpflanzen gegossen, wie der Mondkalender es vorgeschlagen hat. Noch eine Fuchsie und den Strauchbasilikum ins Winterquartier im Keller gebracht. Kapuzinerkresse und Vogelmiere geerntet. Und eine Kapuzinerkresse in die Wohnung verpflanzt, ein Avocadobäumchen umgepflanzt.
Diese Woche haben wir den Garten winterfest gemacht. Donnerstag wurden die Überwinterungspflanzen (Fuchsien, Olivenbäumchen, Limettenbäumchen) in den Keller gebracht. Die letzten Tomaten geerntet. Weiter Kapuzinerkresse zum Essen aus dem Garten geholt und weiter Chilis geerntet. Die Chilis wurden Sonntag zum Teil ins Haus (Mini-Chili, Habanero und Chinese 5 Color) und in den Keller (Peperoni, Jamaican Hot Chocolate) zum Überwintern gebracht, einen Versuch ist es wert, mehr dann auf der Chili-Seite. Am Wochenende gab es mal wieder Sturm, aber mit weniger Schäden als bei Xavier.
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