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2018 – Kein Jahr für Freude am Garten

Dieses Gartenjahr machte aufgrund der Dürre wenig Spaß und Mitte August kann man schon einmal eine Zwischenbilanz für das. Gartenjahr 2018 ziehen. Kälte machte den März unbrauchbar für den Garten und ab April haben Trockenheit und Hitze so manches Vorhaben verhindert. Gartenarbeit hieß dieses Jahr eher mit der Gießkanne wandern als gestalten. Und auch die Gießerei konnte nicht alles gleichmäßig beglücken. Kürbisse wird es dieses Jahr bei uns nicht geben, Gurken und Zucchini waren auch rar. Und auch Bohnen konnten wesentlich weniger als in den Vorjahren geerntet werden; dieses Mal gibt es im Winter keine eigenen Bohnen. Manches ist eingegangen wie der Pflaumenbaum »Victoria«, viele Saaten sind nicht aufgegangen und manche Neuanpflanzung wie der Jiaogulan haben die Dürre trotz regelmäßiger Wassergabe nicht überlebt. Veränderungen konnten nicht durchgeführt werden, weil das Umsetzen von Pflanzen aufgrund der Witterung keinen Wert gehabt hätte und zu viel kostbares Nass gekostet hätte. Sonnenblumen gibt es dieses Jahr sehr viel weniger als in den Vorjahren. Die Rosen blühen dieses Jahr auch kaum, die Dahlien blühen gar nicht.

Zufrieden konnten wir mit den Äpfeln und Kirschen beim Obst sein. Brombeeren, Erdbeeren, Himbeeren und Johannisbeeren waren dieses Jahr bisher ausgezeichnet in der Ausbeute, für die Herbsterdbeeren und Herbsthimbeeren sieht es allerdings eher schlecht aus. Tomaten sind dieses Jahr echte Freilandtomaten, kein Dach gegen Regen war nötig, da der Regen ja mehr oder weniger komplett fehlte. Die Tomatenernte läuft einwandfrei, einige Kilo konnten schon geerntet werden und immer noch sind viele grüne Tomaten zu sehen. Überraschend ist eine Tomate »Black Plum« von allein gewachsen, wie auch mehr als zwanzig »Rote Murmeln«. Sehr ertragreich sind auch die beiden Chilipflanzen Chinese Five Color, die zweijährige, und die Peperoni. Auch die Versuche, Ingwer und Kurkuma (siehe Beitragsbild) zu ziehen, konnten bisher im Garten in Ihren Töpfen als erfolgreich angesehen werden. Den Kräutern Lavendel, Oregano, Petersilie, Rosmarin, Salbei, Schnittlauch, Thymian und Ysop hat das Wetter auch nichts anhaben können. Auch Kartoffeln kamen dieses Jahr relativ gut.

30. Kalenderwoche 2018

Weiterhin sehr warm und bis Sonntagnacht trocken, da gab es mal 20 mm Wasser von oben. Außer gießen eigentlich nichts Nennenswertes im Garten gemacht. Dienstag die erste Tomate 2018 geerntet. Donnerstag nochmal Ingwer und Kurkuma gepflanzt. Geerntet wurden in größeren Mengen Brombeeren, die teilweise verschenkt wurden, ansonsten hat die Brombeeren Christian selbst aufgegessen. Hatten ja auch bei Freunden in der Hauptstadt nachgefragt, aber von da wollte keiner Brombeeren pflücken kommen. Für den täglichen bzw. wöchentlichen Bedarf wurden Baumspinat, Bohnen, Chilis (für Christians täglichen Bedarf), Dill, Endiviensalat, Gurken, Kapuzinerkresse, Liebstöckel, Oregano, Petersilie, Pflücksalat, Porree, Rosmarin, Rote Beete, Salbei, Tomaten und Zucchini geerntet, ach ja und die eine oder andere Erdbeere konnte auch gepflückt werden. Der eine Pflaumenbaum macht nun voll auf Herbst und ist deswegen das Beitragsbild. Warum der Baum das macht, wissen wir nicht, Wasser hat er wie alle anderen von Christian ausreichend bekommen.

43. Kalenderwoche 2014

Montag, 20.10.2014

Gegenüber Sonntag war das Wetter eher unspektakulär, habe aber die Vorbereitung weiterer Beete vorangetrieben und die Sibirische Hauspaprika, Capsicum Annum, die Habanero und Bhut Jolokia auf die Terrasse gebracht. Hat manchmal einen Vorteil, erst abends zu arbeiten.

Dienstag, 21.10.2014 – Mittwoch, 22.10.2014

Dienstag musste die Gartenarbeit ruhen, den ganzen Tag unterwegs. 15:55 fing es an zu regnen, was bis Mittwoch 14:00 Uhr 15 Liter Wasser für jeden Quadratmeter brachte. Mittwoch habe ich dann wieder etwas die Nutzfläche erweitert, bis es erneut anfing zu regnen.

Donnerstag, 23.10.2014 – Freitag, 24.10.2014

Einiges an Wasser (7 Liter) ist bis Freitag früh wieder heruntergekommen.  Hecken geschnitten und weiter an der Nutzfläche gearbeitet. Die Chilis sind Donnerstag von der Terrasse in die Küche gewandert und stehen jetzt beim Ingwer und Tee.

Sonnabend, 25.10.2014

Hecken schneiden durch Sylvia.  Ich habe weiter umgraben und eine Johannisbeere umgesetzt. Den ersten Topinambur geerntet. Die Chilis lieben die Wohnung, eine nach der anderen reift aus. Sylvia hat noch den Mangold abgeerntet.

Sonntag, 26.10.2014

Laub geharkt, schnell Rasen gemäht und Zimmerpflanzen gegossen. Sylvia hat weiter die Hecken bearbeitet.

27. Kalenderwoche 2014

Durch den beruflichen Ausflug nach Görlitz und der seit Freitag herrschenden Hitze sind wir im Garten nicht sehr weit vorangekommen. Wenigstens gibt es ein paar vielversprechende Bilder:

Wahrhaftig: Rote Murmeln
Wahrhaftig: Rote Murmeln

Bei den Roten Murmeln ist eigentlich Murmel schon übertrieben, die Tomaten sind nicht wesentlich größer als Johannisbeeren. Morgen jedenfalls werden die Ersten probiert. Die anderen Tomatenpflanzen blühen alle wunderbar, und bei einer Tomate haben wir die ersten Tomaten schon gegessen.

Sibirischer Hauspaprika
Sibirischer Hauspaprika

Die erste Hauspaprika dürfte wohl bald reif sein, da bin ich ja gespannt, wie die schmeckt. Im nächsten Bild gibt es was aus der Wohnung. Der Ingwer und die Aloe wachsen da geplant; der Tee ist eine Überraschung, weil die ursprünglich gekaufte Pflanze eingegangen ist. Nun stellt sich die Frage, wie er wohl gepflegt wird; bisher wächst der Tee, weil er regelmäßig Wasser bekommt.

Tee, Ingwer, Aloe_Vera
Tee, Ingwer, Aloe Vera