Bei der ganzen Dürre kann man froh sein früh genug viel Lavendel in den Garten zu setzen. Pflegeleicht und dem Rietzer Klima angepasst und eine Freude für Schmetterlinge und Hummeln. Stellvertretend für alle zeigt das Beitragsbild einen Schachbrettfalter am Lavendel. Beliebt sind ja im Moment bei Insekten auch die Brombeeren, die Möhrenblüten und der Majoran. Wenigstens etwas Erfreuliches, außer den Tomaten und den Chilis. Wenigstens ist es nicht mehr so heiß. Ob das den Chilis so gefällt, ist dann wieder eine andere Frage.
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Nachts kalt
Heute kommt zur Trockenheit noch nächtliche Kälte, am Boden sollen nur drei Grad werden. 33 Grad Unterschied zur Höchsttemperatur am Sonntag. Macht definitiv keinen Spaß mehr im Garten was zu machen, aber den Pflanzen geht es auch nicht besser.
Sechs Jahre Rietz
Nun ist es schon sechs Jahre her, dass wir hier nach Rietz gezogen sind, um aus der Wiese einen Garten zu machen, was uns trotz der Widerwärtigkeiten des Wetters auch so gut es ging gelungen ist.
Das sechste Jahr hier war das trockenste und wärmste Jahr, was auch zu Verlusten bei Pflanzen geführt hat. Der Kirschlorbeer, die Pflaume »Victoria« sind eingegangen, trotz Herumlaufens mit der Gießkanne. Auch unsere Wildtomate »Rote Murmel« hat sich 2019 nicht mehr gezeigt. Die Jostabeere und die Blaubeersträucher haben sich für immer verabschiedet. Die Wetterkapriolen haben auch die Obstbäume zu früh blühen lassen und die kurzen Nachtfröste im April und Mai haben dann entweder den Blüten oder den jungen Früchten den Garaus gemacht. Wenige Äpfel, keine Aprikosen, keine Birnen, keine Kirschen, keine Mirabellen, keine Pfirsiche. Himbeeren und Brombeeren sehen gut aus, auch alle Sorten Johannisbeeren und die Stachelbeeren sehen nach einer guten Ernte aus. Schlechter sieht es bei den Erdbeeren aus. Zu trocken, auch über den Winter.
Auch bei den Tieren gab es durch die Dürre des sechsten Jahres in Rietz einige Verluste. Die Insekten sind etwas weniger und auch die Eidechsen sind in Ihrem Bestand gesunken; die Vögel halten sich vielleicht auch wegen der täglich von uns gefüllten Wasserstelle relativ gut.
Nun also kommt das (hoffentlich nicht verflixte) siebte Jahr. Mal sehen, was das wohl bringt.
Das Beitragsbild zeigt, wie es heute, das hier unten, wie es damals aussah.

Beerenernte läuft
Das Bild zeigt die tägliche Ernteration von den roten, schwarzen, weißen Johannisbeeren und ersten Himbeeren und Stachelbeeren.
Heiß – genau wie Chinese Five Color nun zwei Farben – two Color
Bei unserer zweiten »Chinese 5 Color« ist nun eine der acht lila Früchte zu Orange mutiert und schon blüht die Pflanze auch wieder. Für die Chilis bestimmt die richtige Außentemperatur über 37 Grad. Heiß. Fast zu heiß.

Sehr Warm
Christian hat heute Morgen den Garten gewässert, damit die Pflanzen die Wärme besser überstehen, gut nach dem Mondkalender war ohnehin Gießtag. Kürbis und Tomaten wachsen trotz oder gerade wegen der Wärme ausgezeichnet. Kürbis, Tomaten und ein Rittersporn sind auf den folgenden Bildern zu sehen.



Oregano, Rosmarin, Thymian
Bei diesem Wetter wachsen die mediterranen Kräuter hier in Brandenburg wunderbar; geerntet haben wir die ersten Himbeeren, Rote und Weiße Johannisbeeren, Erdbeeren, Stachelbeeren und Kopfsalat (das, was das Reh davon übrig gelassen hat).



Wein
Die Weinpflanzen wachsen wieder wunderbar dieses Jahr. Müssen bald einige von den Blättern entfernt bekommen, damit die Trauben nicht so sehr beschattet werden und dann gibt es wieder gefüllte Weinblätter.


Insektenbadeanstalt
In diesem Gefäß baden bei uns manche Insekten an heißen, trockenen Tagen.


Sommeranfang 2019
Nach mehreren Zwischensommern soll nun der richtige Sommer losgehen: Schau’n mehr mal und lassen uns überraschen – Sahara oder Brandenburg, oder ???


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