Von den Schmetterlingen des Jahres, die seit 2003 durch BUND NRW Naturschutzstiftung ausgewählt werden, haben wir bei uns im Garten bisher den Aurorafalter (Schmetterling des Jahres 2004), den Schwalbenschwanz (2006), das Landkärtchen (2007)2, das Tagpfauenauge (2009), das Rote Ordensband (2015), den Schachbrettfalter (2019) und den Kaisermantel (2022) sehen können.
Den Schmetterling des Jahres 2023, das Ampfer-Grünwidderchen, müssten wir bei uns auch im Garten sehen können. Die Suche danach ist eine Aufgabe für 2023, ist es doch in Brandenburg relativ häufig.
Das Gelbleib-Flechtenbärchen (Eilema Complana) ist ein Nachtfalter, ein Schmetterling aus der Familie der Eulenfalter, Familie Erebidae in der Unterfamilie Bärenspinner. Das Gelbleib-Flechtenbärchen wird unter anderem auch Gewöhnlicher Flechtenbär oder Pappelflechtenspinner. Die Falter haben eine Flügelspannweite von 2,8 bis 3,5 cm. Das Gelbleib-Flechtenbärchen fliegt von Juni bis Anfang September in einer Generation. Die Raupen kann man im Mai nach der Überwinterung sehen bevor sie sich für drei bis vier Wochen verpuppen. Interessant ist das die Falter beim Ruhen ihre Flügel gerollt haben. Die Falter fliegen in der Nacht und ruhen tagsüber auf Büschen oder Gräsern, wir konnten Anfang August 2022 ein Gelbleib-Flechtenbärchen ruhend auf der Schafgarbe fotografieren. Die Falter ernähren sich von Blüten von Linden, Skabiosen. Die Raupen leben auf mit Flechten bewachsenen Buchen, Eichen oder auch Obstbäumen und ernähren sich von Flechten.
Gelbleib-Flechtenbärchen auf Schafgarbe 2. August 2022
Die Bärenspinner (Arctiinae) sind eine Unterfamilie der Schmetterlinge in der Familie Erebidae der Eulenfalter. Faszinierend bei den Bärenspinnern ist das sie mit Ultraschall ihre Fressfeinde verwirren, wie man hier bei GEO nachlesen kann. Wir konnten aus der Tribus Lithosiini in unserem Garten bisher das Gelbleib-Flechtenbärchen sehen. Weitere Informationen über die Börenspinner kann man bei Wikipedia nachlesen.
Das Grüne Blatt (Geometra papilionaria) ist ein Nachtfalter aus der Schmetterlingsfamilie der Spanner.
Der Name „Grünes Blatt“ spiegelt die Tarnung dieses Schmetterlings wider. Die Flügel haben eine blassgrüne Grundfarbe mit dunklen Linien und Mustern, die das Aussehen eines Blattes im Sonnenlicht imitieren, wodurch das Grüne Blatt in Bäumen fast unsichtbar wird.
Die Raupe dieses Schmetterlings ernährt sich von den Blättern verschiedener Pflanzen, darunter Birken, Erlen und Haselnuss.
Das Grüne Blatt erreicht eine Flügelspannweite von 4 bis 6,5 cm. Wie viele Spannerarten zeigt auch das Grüne Blatt eine bemerkenswerte Fortbewegung der Raupe, die als „Geometrie“ bezeichnet wird. Während die Raupe sich bewegt, streckt sie ihren Körper aus und zieht sich dann wieder zusammen, wodurch sie Linien auf den Oberflächen hinterlässt, die an Zeichnungen erinnern.
Das Grüne Blatt lebt in und um Laubwälder und waldnahen Siedlungen. Die Raupen überwintern, die Falter schlüpfen im Juni und fliegen bis Ende August in einer Generation.
Wir konnten das Grüne Blatt am 7. August 2015 an der Hauswand ruhend beobachten.
Du muss angemeldet sein, um einen Kommentar zu veröffentlichen.