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Sechs Jahre Rietz

Nun ist es schon sechs Jahre her, das wir hier nach Rietz gezogen sind, um aus der Wiese einen Garten zu machen, was uns trotz der Widerwärtigkeiten des Wetters auch so gut es ging gelungen ist.

Das sechste Jahr hier war das trockenste und wärmste Jahr, was auch zu Verlusten bei Pflanzen geführt hat. Der Kirschlorbeer, die Pflaume „Victoria“ sind eingegangen, trotz Herumlaufens mit der Gießkanne.  Auch unsere Wildtomate „Rote Murmel“ hat sich 2019 nicht mehr gezeigt. Die Jostabeere und die Blaubeersträucher haben sich für immer verabschiedet. Die Wetterkapriolen haben auch die Obstbäume zu früh blühen lassen und die kurzen Nachtfröste im April und Mai haben dann entweder den Blüten oder den jungen Früchten den Garaus gemacht. Wenige Äpfel, keine Aprikosen, keine Birnen, keine Kirschen, keine Mirabellen keine Pfirsiche. Himbeeren und Brombeeren sehen gut aus, auch alles Sorten Johannisbeeren und die Stachelbeeren sehen nach einer guten Ernte aus. Schlechter sieht es bei den Erdbeeren aus. Zu trocken auch über den Winter.

Auch bei den Tieren gab es durch die Dürre des sechsten Jahres in Rietz einige Verluste. Die Insekten sind etwas weniger und auch die Eidechsen sind in Ihrem Bestand gesunken, die Vögel halten sich vielleicht auch wegen der täglich von uns gefüllten Wasserstelle ganz gut.

Nun also kommt das (hoffentlich nicht verflixte) siebte Jahr. Mal sehen was das wohl bringt.

Das Beitragsbild zeigt wie es heute, das hier unten wie es damals aussah.

 

 

Unser Garten Juli 2013
Unser Garten Juli 2013

Erntedankfest 2018

Dankbarerweise konnten wir trotz der Dürre auch dieses Jahr doch einiges ernten: Äpfel, Baumspinat, Bohnen, Brombeeren, Chilis, Erdbeeren, Gurken, Himbeeren, Johannisbeeren (Rote, Schwarze und Weiße), Jostabeeren, Kartoffeln, Kupferfelsenbirnen, Süß- und Sauerkirschen, Lauch, Minigurken, Möhren, Radieschen, Rhabarber, Rote Beete,  Salat, Stachelbeeren, Tomaten, Topinambur, Walnüsse, Weintrauben, Zucchini, Zwiebeln. Auch Kräuter und Wlldkräuter wie Bärlauch, Bohnenkraut, Brennnessel, Estragon, Kapuzinerkresse, Lavendel, Liebstöckel, Löwenzahn, Majoran, Oregano, Petersilie, Rosmarin, Salbei, Schnittlauch, Thymian, Vogelmiere. Ysop und Zitronenmelisse.

20. Kalenderwoche 2018

Diese Woche wurde noch einiges ausgesät, ein- und umgepflanzt. Gesät wurden Samen für Blumenwiesen, Insektenwiesen, Sonnenblumen „Red Sun“, Steingartenmischung in das Beet Sternmagnolie, weitere Stangenbohnen ins Beet „Erdbeere“, Majoran in das Beet „Rhabarber“. Ananas-Salbei, Dahlien, Rosmarin, Spanische Minze, Strauchbasilikum wurden ausgepflanzt. Je eine Tomatenpflanze „Andenhorn“, „Berner Rose“, „Black Krim“, „Grünes Zebra“, „Roter Russe“ und „Schwarze Ananas“ wurden ins Beet „Kurt“ gepflanzt, eine Topmatenpflanze „Choco Privera“ und „Goldene Königin“ wurden in Töpfe gepflanzt um später auf der Terrasse zu wachsen. Erdbeeren, Jostabeeren und Rhabarber geerntet. Die Pflaume „Opal“ wurde in das neugestaltete Beet „Mix“ und die Birne „Conference“ in das Beet „Acht“ umgepflanzt. Im Beet „Jostabeere“ blüht die Iris. Brombeeren und Himbeerem blühen auch. Da es nicht geregnet hat wurden Freitag, Sonnabend, Sonntag nach und nach alle Beete gewässert, die Pflanzen in der Wohnung und auf der Terrasse am Sonntag. Pfingstsonnabend wurde auf dem Fest- und Spielplatz hinter dem Dorfgemeinschaftshaus wieder der Maibum aufgestellt und anschließend gefeiert. Christian hat beim aufstellen wieder mitgemacht und durfte am Sonntagvormittag beim zweiten Aufstellen mit den Anderen die ganze Aktion wiederholen. Nun steht der Maibaum also zum zweiten Mal dieses Jahr. Hatte doch irgendwer den Baum Sonntagmorgen gegen 03:30 Uhr abgesägt. Sonntagmittag hat uns wieder einmal ein Reh im Garten besucht. Kamera war natürlich nicht griffbereit. Nun noch ein paar Bilder der Woche:

7. Kalenderwoche 2018

Diese Woche hat die Gartenarbeit weiter geruht, tagsüber war es meist mild und sonnig, nachts frostig. Bis auf wenige Schneeflocken war es diese Woche trocken. Die Krokusse kommen jetzt langsam aus dem Boden, wie man auf dem Beitragsbild sehen kann. Das zweite Avocado Bäumchen fängt wieder an auszutreiben. Sonntag waren die Zimmerpflanzen wieder mit der Wassergabe dran, durch das trockene Wetter mussten auch die immergrünen im Garten mit Wasser versorgt werden. Die Jostabeere hat erste Blüten  wie man auf dem Bild unten sehen kann

Die Jostabeere  am 18.02.2018
Die Jostabeere am 18.02.2018

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Unser Gartenjahr 2017

Das Gartenjahr 2017 war in diesem Jahr doch sehr viel feuchter als in den Vorjahren. So viel Wasser von oben gab es seit dem wir hier wohnen noch nicht. Das hätte Vorteile, aber auch Nachteile. Vorteile gab es für Christian, da er wenig Wasser schleppen musste und einige Pflanzen waren ertragreicher als in den Vorjahren, herauszuheben ist hier die Kapuzinererbse und die Kapuzinerkresse. Wenig gemocht haben Bohnen und Tomaten das feuchte Wetter. Auch die fehlende Sonne hat die Ernte von Chilis und Tomaten nicht gerade gefördert und bei manchen Sorten waren erst Anfang September Ernteerfolge möglich. Schlimm waren die Fröste in der 16. Kalenderwoche 2017 während der Obstblüte, wo fast alle Blüten erfroren sind. Und die nicht erfrorenen Blüten wurden nicht bestäubt, da die Insekten durch das kühle Wetter in den folgenden Wochen auch nicht geflogen sind. Also gab es nur eine Sauerkirsche und ein paar Äpfel. Weder Pflaumen oder Walnüsse konnten geerntet werden. Beim Beerenobst waren nur Brombeeren (hinten an der Scheune), Erdbeeren, Himbeeren, Jostabeeren, rote Johannisbeeren und Stachelbeeren in der Menge zufriedenstellend. Dem Wein fehlte auch die Sonne, also haben sich dieses Jahr trotz Schutznetz die Vögel daran erfreut, da die Trauben einfach nicht reif geworden sind. Ein Erfolg war der Maya-Mix, zum ersten Mal ausprobiert, gab es viele Kürbisse und auch Bohnen, einige schöne Maiskolben gab es auch. Unsere Riesensonnenblumen waren auch dises Jahr ein Hingucker und man muss nichts tun die säen sich selber aus zur Freude von Hummeln, Schmetterlingen, anderen Insekten und uns. Auch die anderen Blumen haben trotz oder vielleicht wegen des vielen Niederschlags schön geblüht. Eine der unschönen Dinge war Xavier – der Sturm der das Gewächshaus (auf dem Titelbild steht es noch im August) weggeblasen hat und auch sonst so einige Verwüstungen in der 40. Kalenderwoche 2017 angerichtet hat. Wenig Ärger gab es dieses Jahr mit dem Wild, gab wahrscheinlich genug im Wald durch den vielen Regen, aber Pilze gab es merkürdigerweise auch kaum. Durch das Wetter konnte der Garten auch so nicht recht als Ruhepol genossen werden, immer wenn wir vorhatten zu Grillen gab es natürlich – Regen. Trotz allem Unbehagen in diesem Jahr wegen des Wetters ist der Garten immer wieder ein Ort der Erbauung, auch Dank der immer größer werdenden Anzahl der Schmetterlingsarten, die sich hier niederlassen. Kann Christian stundenlang zu schauen und fotografieren, wie man unschwer auf der Schmetterlingsseite sehen kann. Das Beitragsbild vom 27.08.2017 zeigr auch noch einmal das vom Sturm im Oktober zerstörte Gewächshaus  Nun noch ein paar weitere Impressionen vom Gartenjahr 2017:

24. Kalenderwoche 2017

In dieser Woche wurden weitere Beete bereinigt, dadurch das alles bis vor vier Jahren Wiese war, kommt hier alles mögliche wieder aus dem Boden. Erdbeeren haben wir weiter täglich durchschnittlich circa 400 Gramm geerntet. Die Erdbeeren, außer denen die Christian abends frisch isst, haben wir zu Saft und Eis verarbeitet, einige kamen in die Bowle und den Rumtopf, getrocknet wurden auch einige.

Erdbeeren im Dörrautomaten
Erdbeeren im Dörrautomaten

Erdbeeren in der Bow2le
Erdbeeren in der Bow2le

Die roten Johannisbeeren und die Stachelbeeren reifen nun auch und können wohl nächste Woche geerntet werden. Die Jostabeere ist abgeerntet. Die Kapuzinererbsen sind auch schon schön weit, so dass auch da die Ernte beginnen kann. Kapuzinerkresse kommt auch sehr gut. Sehr schön blühen jetzt die Rosen. Die Wildtomate „Rote Murmel“ ist inzwischen elf mal im Beet „Omega“ aufgetaucht, mal sehen wo sie noch kommt. Sonnabend wurden wieder die Zimmerpflanzen und die auf der Terrasse gegossen. Die Gartenpflanzen bekamen Wasser von oben.

 23. Kalenderwoche 2017

Diese Woche wurden die restlichen Tomaten im Garten ausgepflanzt und die Bearbeitung der Rasenkanten fertig gestellt. Ab Dienstag konnten wir täglich mindestens 250 g Erdbeeren ernten, auch Jostabeeren gab es weiterhin. Mittwoch wurden wieder die Zimmerpflanzen und die Pflanzen im Garten gewässert. Am Freitag wurden einige Pflanzen gedüngt, leider blieb der Regen aus so dass alles wieder mit der Gießkanne gewässert werden musste. Sonnabend wurde nur wenig gemacht, Sonntag haben wir Brennnesseln und Zitronenmelisse für Tee geerntet, hängt alles am Wäschetrockner zum Trocknen. Christian hat mit der Sense die Grenze zum Wildgarten gemäht und Sylvia hat im hinteren Teil des Gartens, dem Beet „Steingarten“ weiter bereinigt und die Blätter mit Pusteln vom Wein entfernt. Die roten Johannisbeeren sind auch bald reif. Die zweite „Rote Murmel“ wurde am Sonntag im Beet „Omega“ entdeckt. Gut kommt auch die Kapuzinerkresse und auch die Kapuzinererbsen. Von den letzten Herbst gesäten Möhren kommen ein paar, von den Wintererbsen haben wir einige Schoten ernten können. Die ersten Radieschen sind auch zu sehen. Hier noch ein paar Bilder:

Christian bei der Blogbearbeitung am 11.6.2017
Christian bei der Blogbearbeitung am 11.6.2017

Bliock ins Gewächshaus am 11.06.2017
Blick ins Gewächshaus am 11.06.2017

"Rote Murmel" am 11.06.2017
„Rote Murmel“ am 11.06.2017

Kartoffeln am 11.06.2017
Kartoffeln am 11.06.2017

Kapuzinerkresse am 11.06.2017
Kapuzinerkresse am 11.06.2017

22. Kalenderwoche 2017

 In dieser Woche haben wir noch einige Aussaaten vorgenommen. Weiterhin wurden die Rasenkanten an den wegen weiter bearbeitet. Sylvia hat weitere Beete von Unerwünschtem befreit. Am Sonnabend wurde in Rietz wieder der Maibaum aufgestellt, Christian hat dabei wieder geholfen. Die ersten Erdbeeren sind reif, Jostabeeren konnten auch geerntet werden. Die roten Johannisbeeren werden langsam rot und die Kapuzinererbsen blühen und haben erste Schoten. Hier nun noch ein paar Bilder:

13. Kalenderwoche 2017

Montag alle Zimmerpflanzen (außer den Avocados, die waren schon Sonntag dran) und die Pflanzen im Keller gegossen. Weiter an der im Winter neu von Sylvia eroberten Gartenecke gearbeitet. Die Schmetterlinge werden auch immer mehr inzwischen sind es vier Zitronenfalter und auch vier Tagpfauenaugen. Die Zitronenfalter scheinen die Blüten der Jostabeere zu mögen, denn dort sind Sie immer wieder zu sehen. Dienstag war Neumond, an den restlichen Tagen, wenn es die Zeit und Erkältungen zu ließen, wurden an den neu eroberten Ecke eine Magnolie sowie im hinteren Teil drei Azaleen gepflanzt und vom Gestrüpp die Wurzeln entfernt. Die Beete „Boskoop“, „Iris“ ,“Trapez“ und „Sauerkirsche“ wurden von Sylvia  von unerwünschtem befreit.

40. Kalenderwoche 2016

Das meist kühle und regnerische Wetter hat uns nicht abgehalten weiter im Garten tätig zu sein. Einige Beete wurden  bereinigt und dann gemulcht, zwei schwarze Johannisbeeren aus dem Beet „Ahorn“ in das neu gestaltete Beet „Jostabeere“ gesetzt, das jetzt noch zusätzlich mit den diesjährigen Chilis und der Jostabeere und dem Johannisbeere-Stachelbeere Duo-Strauch bepflanzt ist. Der letzte Kürbis wurde geerntet. Auch wurden Radieschen, Tomaten (von allen Tomatenpflanzen) und Chilis geerntet. Mehrere Kilo Walnüsse und Äpfel wurden gesammelt. Zu den Walnüssen ist zu sagen, dass die beiden Eichhörnchen die hier leben sich täglich erst einmal bedienen dürfen, die sind Mittags durch und danach sammeln wir den Rest. Sehr schön blüht dieses Jahr der Topinambur, wie man auf dem Beitragsbild sehen kann. Gut erholt hat sich das Limettenbäumchen nach einer Gabe von Zitruserde:

Limettenbäumchen am 07.10.2016
Limettenbäumchen am 07.10.2016

Und noch einmal Limettenbäumchen am 07.10.2016
Und noch einmal Limettenbäumchen am 07.10.2016