Archiv der Kategorie: Beerenobst

Erdbeeren und Passionsblume gepflanzt

Heute bei idealem Pflanzwetter (vorher gab es etwas Regen} endlich die Passionsblume an den Rosenbogen im Beet „Meerrettich“ gepflanzt. In das Beet „Omega“ kamen 19 Ableger der Erdbeersorte „Senga Sengana“ gepflanzt. In feuchteren Jahren sind da die Wildtomaten „Rote Murmel“ von alleine gekommen. Für die fünfzehn Ableger der Erdbeersorte „Korona“ wird das Beet „Wolfgang“ noch fertig gemacht, dann kommen die morgen in dieses Beet. Die Ableger haben wir von einer Nachbarin bekommen. Die Ableger von unseren Erdbeeren, wenn da überhaupt welche sind, müssen noch raus und sortenrein in die beiden neuen Erdbeerbeete, mal sehen wann wir das machen. Himbeeren und Brombeeren beim Pflanzen genascht.

Schachbrett am Lavendel

Bei der ganzen Dürre kann man froh sein früh genug viel Lavendel in den Garten zu setzen. Pflegeleicht und dem Rietzer Klima angepasst und eine Freude für Schmetterlinge und Hummeln.  Stellvertretend für alle zeigt das Beitragsbild einen Schachbrettfalter am Lavendel. Beliebt sind ja im Moment bei Insekten auch die Brombeeren, die Möhrenblüten und der Majoran. Wenigstens etwas erfreuliches, außer den Tomaten und den Chilis. Wenigstens ist es nicht mehr so heiß. ob das den Chilis so gefällt ist dann wieder eine andere Frage.

Regenwasser verbraucht

Nun ist alles Regenwasser aus den Tonnen entfernt und Regen nicht in Sicht, das siebte Jahr Rietz beginnt genauso trocken wie das Sechste. Man muss halt damit leben, dass es kein Klima mehr gibt, so wie es war als man aufgewachsen ist, vor 50 Jahren.  Kokardenblumen von abgeblühten Blüten befreit und Tomaten und Zucchini gegossen. Dem einen Kürbis hat Christian  versucht eine andere Ausdehnungsrichtung zu geben, damit er weiter an die Schnellkomposter kommt. Der Sternmagnolie eine Infusionsflasche verpasst, damit da mehr Wasser an die Wurzel kommt.

Sechs Jahre Rietz

Nun ist es schon sechs Jahre her, das wir hier nach Rietz gezogen sind, um aus der Wiese einen Garten zu machen, was uns trotz der Widerwärtigkeiten des Wetters auch so gut es ging gelungen ist.

Das sechste Jahr hier war das trockenste und wärmste Jahr, was auch zu Verlusten bei Pflanzen geführt hat. Der Kirschlorbeer, die Pflaume „Victoria“ sind eingegangen, trotz Herumlaufens mit der Gießkanne.  Auch unsere Wildtomate „Rote Murmel“ hat sich 2019 nicht mehr gezeigt. Die Jostabeere und die Blaubeersträucher haben sich für immer verabschiedet. Die Wetterkapriolen haben auch die Obstbäume zu früh blühen lassen und die kurzen Nachtfröste im April und Mai haben dann entweder den Blüten oder den jungen Früchten den Garaus gemacht. Wenige Äpfel, keine Aprikosen, keine Birnen, keine Kirschen, keine Mirabellen keine Pfirsiche. Himbeeren und Brombeeren sehen gut aus, auch alles Sorten Johannisbeeren und die Stachelbeeren sehen nach einer guten Ernte aus. Schlechter sieht es bei den Erdbeeren aus. Zu trocken auch über den Winter.

Auch bei den Tieren gab es durch die Dürre des sechsten Jahres in Rietz einige Verluste. Die Insekten sind etwas weniger und auch die Eidechsen sind in Ihrem Bestand gesunken, die Vögel halten sich vielleicht auch wegen der täglich von uns gefüllten Wasserstelle ganz gut.

Nun also kommt das (hoffentlich nicht verflixte) siebte Jahr. Mal sehen was das wohl bringt.

Das Beitragsbild zeigt wie es heute, das hier unten wie es damals aussah.

 

 

Unser Garten Juli 2013
Unser Garten Juli 2013